Jugendabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Heyen

 

16.02.20 Mitgliederversammlung für das Jahr 2019 vom 11.02.2020

 

Ein Bericht von Sabine Weiße:

 

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Keiner der Jugendlichen hat weniger als 40 Stunden Dienst geleistet“, hob Jugendfeuerwehrwart Mirko Schnadt das Engagement „seiner“ Nachwuchskräfte bei der Hauptversammlung anerkennend hervor. Die aktuell elf Jugendlichen hatten knapp 920 Stunden absolviert, die Betreuer weitere 380 Stunden. Zwei der Jugendlichen leisten zusätzlich Dienst in der Einsatzabteilung. Bei der feuerwehrtechnischen Grundausbildung ging es um Gerätekunde, Knoten, Stiche und Bunde, Vorschriften zur Unfallverhütung und ein Planspiel an der Modellbauplatte. Themen waren auch die Wald- und Flächenbrandbekämpfung und der Bau einer Staustufe an der Ilse.

 

Bei den Schwimmwettbewerben in Bodenwerder erreichte das Team Platz fünf. Das Training für den Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehr in Ottenstein prägte die Aktivitäten im zweiten Quartal. „Nach vielen Jahren der Kooperation mit anderen Jugendwehren konnten wir in 2019 wieder mit einer eigenen Gruppe an den Start gehen“, freute sich Mirko Schnadt und zeigte sich mit Platz acht durchaus zufrieden. Ein Höhepunkt war das Samtgemeindezeltlager in Hoya, wo auch acht Jugendliche aus Heyen eine spannende Woche verlebten. Neben der Vorbereitung auf den Feuerwehrdienst kamen Spaß und Geselligkeit nicht zu kurz. Auf diem Dienstplan standen ein Mau-Mau-Turnier, ein DVD-Abend, gemeinsames Kochen und Backen unter Anleitung des Kochs Christopher Tiele, eine Dorfrallye, die Teilnahme am Kubb-Turnier und eine Nachtwanderung. Ehrensache war das Spalier vor der Kirche bei der Hochzeit des Jugendfeuerwehrwartes. Eine Besichtigung des Briefzentrums Pattensen, organisiert vom stellvertretenden Jugendfeuerwehrwart Marco Duttmann, und ein Ausflug ins Superfly nach Hannover rundeten das Programm ab.

 

Das Ergebnis der Wahlen: Jugendfeuerwehrwart bleibt Mirko Schnadt, neuer Gruppenführer ist Lukas Klingenberg, wieder gewählt wurde Jugendsprecher David Petermann. Ronja Weikert, Marvin Möller und Jeremy Weikert hatten die meisten Dienststunden auf ihrem Konto und erhielten ein kleines Geschenk.

 

Bildtext:

Jugendfeuerwehrwart Mirko Schnadt (li.) mit seinem Stellvertreter Marco Duttmann, Lukas Klingenberg und David Petermann. Foto saw

 

Zeltlager 2019

Samtgemeindezeltlager 2019 in Hoya


In diesem Jahr führte uns das Samtgemeindezeltlager vom 27.07. bis 03.08. auf den Wasserübungsplatz des THW nach Barme in die Nähe von Hoya.

 

Acht Jugendliche mit ihrem Jugendfeuerwehrwart machten sich am Samstag daran das Zelt und das gesamte Gepäck zu verladen, um sich dann auf die ca. zwei stündige Fahrt nach Hoya zu begeben.

 

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Nachdem wir uns unterwegs noch gestärkt hatten konnten wir unser Zelt bei strahlendem Sonnenschein auf dem Zeltplatz direkt an der Weser aufbauen. So konnte jeder seinen Schlafplatz einrichten und ein leckeres Abendessen rundete den Tag ab.

 

Am Sonntag folgte dann nach dem Frühstück die offizielle Lagereröffnung, wo das Programm und natürlich auch die Benimmregeln für die Woche vorgestellt wurden. Die ersten Kids testeten nun schon mal das kühle Nass im Hafenbecken der Weser. Am Nachmittag stand dann zum Kennenlernen der Örtlichkeiten ein Orientierungsmarsch mit verschiedenen Spielstationen auf dem Programm.

 

Auch wenn das frühe Aufstehen den Kids merklich schwerfiel, gingen Sie das am Montag stattfindende Kubb Tunier doch mit vollem Elan an. Um sich untereinander besser kennenzulernen wurden die Gruppen bunt gemischt und man raufte sich schnell zusammen, um dem Gegner die Grenzen aufzuzeigen. Bei einem netten Lagerfeuerabend klang auch dieser Tag aus und man freute sich bereits auf das Highlight am nächsten Tag.

 

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Nach dem Wecken um 6 Uhr und dem anschließenden Frühstück machten wir uns nämlich zeitig auf nach Hodenhagen. Dort stand der Besuch des Serengeti Parks auf dem Programm. Mit einem Safari Bus durchquerten wir verschiedene Kontinente und konnten mit allen Tieren, wie Giraffen, Elefanten, Zebras, Kamelen und verschiedenen mehr auf Tuchfühlung gehen. Beim Durchqueren der Löwen und Tigergehege verriegelte der Busfahrer dann aber doch lieber die Tür. Im Anschluss an die Safari stürmten die Kids den Freitzeitpark und drehten viele Runden in den Achterbahnen und Fahrgeschäften. Nach diesem tollen Tag fielen dem ein oder anderen dann doch auf der Rückfahrt die Augen zu.

 

Am Abend besuchte uns dann noch ein Alterskamerad des THW und führte uns durch die historische Sammlung, welche auf unserem Zeltlagergelände stationiert war. Dort konnten wir uns die Technik anschauen, mit der das THW seit seiner Gründung im Jahre 1953 arbeitet.

 

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Am Mittwoch stand dann erst einmal Freizeit auf dem Programm. Ob beim Schwimmen oder doch einem Mittagschlaf, genoss jeder seine freie Zeit.

 

Am Donnerstag besuchten wir die THW Bundesschule in Hoya. Die kann man sich in etwa so vorstellen, wie die Landesfeuerwehrschulen für die Feuerwehren. Wir konnten uns alle Fahrzeuge anschauen und uns von den beeindruckenden Übungsmöglichkeiten überzeugen. Neben Bahnanlagen, werden dort auch Übungsdeiche (mit Wassersickerstellen), Erdbebengebiete, Kanalanlagen und Brückenbaustellen zur Übung vorgehalten.

 

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Am Freitag stand dann ein Ausflug in die Hansestadt Bremen am. Dort besuchten wir das „Universum“ einem Wissenschaftszentrum für Kinder und Jugendliche. An über 500 Exponaten konnten verschiedene Experimente durchgeführt werden und auf dem Erdbebensofa konnte jeder nachfühlen, wie es ist, wenn unter einem die Erde wackelt. Am Nachmittag durften die Kids dann ihr Taschengeld noch in der Bremer Innenstadt unter die Leute bringen.

 

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So ging dann nach acht Tagen das Zeltlager zu Ende. Nach Abbau des Zeltes konnten wir uns glücklich, aber auch erschöpft wieder auf die Heimreise machen. (Mirko Milutinovic)