Herzlich Willkommen auf den Seiten der Feuerwehr Heyen

 

Tag und Nacht rücken wir für SIE aus, um bei

Bränden und Unfällen Hilfe zu leisten, um

Menschen vor Naturgewalten zu schützen und um Umweltgefahren zu beseitigen

- und das alles natürlich

 

 

 

ehrenamtlich und unentgeltlich ...

 

 

  Aktuelle Meldungen aus der "Einsatzabteilung und Jugendabteilung"  

 

 

 

 

28.09.23 Kameradschaftsfahrt vom 15.09.23 bis 17.09.23 nach Berlin

 

 

"Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“"

 

Diesem Schlachtengesang des DFB-Pokal folgend, machte sich auch eine Gruppe verwegener Kameraden aus Heyen auf den Weg in die Bundeshauptstadt. So besetzten am Freitag Nachmittag 14 gut gelaunte und erwartungsfrohe Männer zwei Kleinbusse um sich mutig in den Wochenendstau auf der A2 zu stürzen.

 

Lange Fahrt, guter Sinn (oder wie heißt das?), konnten wir in Berlin direkt unser Hotel am Alexanderplatz beziehen und uns umgehend ins Nachtleben stürzen. Naja, zuerst gab es noch eine Kleinigkeit zu Essen für jeden der zum zweiten Mal heute Mut bewiesen und sich auf das innovative Bestellsystem der modernen Großstadt eingelassen hat. Kurze Erklärung dazu: Der moderne Großstädter bestellt seine Speisen heutzutage digital und beschränkt den Kontakt zur wortkargen Bedienung auf ein absolutes Minimum. Dieses war für uns Landeier ein bisschen zu viel Kulturschock für den ersten Tag in der Metropole. Satt sind wir dennoch alle geworden und gelacht wurde auch ein bisschen dabei.

 

 

Hinterher ging es also ins Nachtleben, bzw. ins Abendleben. Abendleben deshalb, weil sich das Hofbräuhaus Berlin ganz treu an die Bayerische Sperrstunde hält und brav um 0 Uhr seine Pforten schließt. Gut. Der Tag war anstrengend und am nächsten Tag hatten wir auch noch ein bisschen Programm. Also wurde die Hotelbar angesteuert.

 

Samstag. Wir hatten viel vor. So haben wir kurz gefrühstückt und uns dann direkt Richtung Bundestag aufgemacht. Hier hatten wir eine Führung gebucht. Zumindest dachten wir das. Aber am Einlass mussten wir leider feststellen, dass hier irgend etwas nicht geklappt hatte. Also haben wir kurzerhand umdisponiert, uns noch eben das Brandenburger Tor nebst Demo und Gegendemo angeguckt und dann bei strahlendem Sonnenschein eine Flusskreuzfahrt auf der Spree genossen.

 

 

Im Anschluss haben wir noch spontan den Besuch einer Wache der Freiwilligen Feuerwehr in Berlin Mitte (https://www.berliner-feuerwehr.de/ueber-uns/standorte/freiwillige-feuerwehr-mitte/) eingeschoben. Wie sich herausstellte, war das zufällig die älteste Feuerwache Deutschlands, zumindest laut der Aussage des freundlichen Kameraden der und bereitwillig die Wache vorgestellt und das Berliner LHF (Lösch- und Hilfeleistungsfahrzeug; nicht zu verwechseln mit dem bei uns bekannten HLF) gezeigt hat. Abends stand wieder ein Restaurantbesuch auf dem Dienstplan. Diesmal hatten wir aber Glück. Es war ein solides Wirtshaus mit Deutscher Hausmannskost, genau das Richtige für uns nach gefühlten 100 km Pflastertreten. Essen gut, alles gut. Was dann noch war, gehört nicht ins Internet ;-)

 

Das war der Samstag.

 

 

Sonntag mussten wir leider schon wieder nach Hause. Aber vorher hatten wir noch eine Führung durch die Unterwelten gebucht. Diesmal hat es geklappt mit der Reservierung, so konnten wir die Tunnelfluchten unter der Berliner Mauer (https://www.berliner-unterwelten.de/fuehrungen/oeffentliche-fuehrungen/unterirdisch-in-die-freiheit.html) verfolgen. Dieses war sehr interessant und informativ, sehr zu empfehlen. Hinterher gab es noch eine typische Berliner Currywurst und dann ging es gen Heimat.

 

Auf der Rückfahrt musste die Mannschaft des ersten Bullys noch kurz einen Einsatz abarbeiten. Auf der Autobahn war in einer Baustelle ein anderes Fahrzeug liegen geblieben. Dieses wurde von unserem Team mit geballter Manneskraft kurzerhand zur nächsten Nothaltebucht geschoben und somit die Ursache für den Stau beseitigt.

 

An dieser Stelle möchten wir uns noch bei den Ortsfeuerwehren Bodenwerder und Halle dafür bedanken, dass wir eure MTWs nutzen durften.

 

Danke auch an den Planungsteam für die Ausarbeitung dieser super Kameradschaftsfahrt.

 

 

 

Text von Tüffen

 

 

 

26.07.23 Übungen in Heyen

 

"Zwei Einsatzübungen im Juli in Heyen"

 

Anfang und Mitte dieses Monats haben wir zwei unabhängige Einsatzübungen unter realistischen Bedingungen durchgeführt. Die erste der beiden Übungen fand bereits am 03. Juli statt, das zweite Mal durften wir genau 14 Tage später, am 17. Juli unser Können vertiefen und Trainieren.

 

 

 

Übung aus der Bereitstellung am 03.07.2023 – Gesamter Stützpunkt Halle

 

 

Die Übung am 03. Juli fand zusammen mit allen Ortsfeuerwehren des Stützpunktes Halle als Übung aus der Bereitstellung statt. Zum Stützpunkt Halle gehören die Ortsfeuerwehren Halle, Dohnsen, Bremke und Heyen. Zusätzlich wurde diese Übung vom Einsatzleitwagen (ELW) Bodenwerder unterstützt.

 

Die Angenommene Übungslage war ein Brand in der Tischlerei Diekmann im Neuen Weg in Heyen. Durch diesen Brand waren gemäß der Übungslage drei Personen in der Werkstatt vermisst.

 

Übung aus der Bereitstellung bedeutet, dass die einzelnen Ortswehren die Fahrzeuge am jeweiligen Gerätehaus besetzen und nach Übungsbeginn einzeln nacheinander abgerufen werden. Diese Nachforderung der Kräfte hat der ELW übernommen. Die Anfahrt erfolgte alarmmäßig, also mit Sonder- und Wegerechten (oder umgangssprachlich: mit Blaulicht und Martinshorn). Während wir uns unmittelbar nach der Ankunft am Übungsobjekt umgehend mit Atemschutz ausgerüstet und die erste Wasserversorgung aufgebaut haben, wurden die nachrückenden Kräfte nacheinander ins Übungsgeschehen eingebunden. So übernahmen die Kameraden aus Halle ähnliche Aufgaben wie Menschenrettung und Brandbekämpfung. Die Feuerwehr Dohnsen kam mit ihrem neuen TSW-W und baute eine zweite Wasserversorgung von der Zisterne im Gartenweg auf und nahm aus dieser Richtung einen weiteren Löschangriff vor. Bremke verlegte eine Schlauchleitung über eine lange Wegstrecke von der Zisterne in der Esperder Straße.

 

Nachdem alle vermissten Personen gefunden werden konnten und das fiktive Feuer gelöscht war, konnte die Übung beendet werden. Im Anschluss an die Aufräumarbeiten haben wir zu einem kleinen Imbiss am Gerätehaus eingeladen.

 

 

Einsatzübung mit Bodenwerder am 17.07.2023

 

 

Am 17. Juli durften wir uns dann die nächste größere Einsatzübung machen, diesmal zusammen mit der Feuerwehr Bodenwerder. Geübt wurde am Werkstattgebäude von Meyer's Meister Betrieb. Die angenommene Lage hier war, dass ein PKW von der Hebebühne gefallen und zwei Mitarbeiter unter sich begraben hatte. Zudem soll in Folge dieses Unfalls durch panisches Verhalten weiterer Mitarbeiter im Lagerbereich des Gebäudes ein Feuer ausgebrochen sein, wodurch zwei weitere Mitarbeiter im Gebäude eingeschlossen waren. Somit gab es zwei verschiedene Szenarien an einem Objekt. Unmittelbar nach der Alarmierung übernahmen wir die Menschenrettung unter Atemschutz sowie die Brandbekämpfung. Dabei wurden wir von der Drehleiter aus Bodenwerder unterstützt.

 

Zeitgleich wurden vom Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) Bodenwerder aus mittels Hebekissen die beiden verunfallten Personen unter dem abgestürzten PKW befreit.

 

Auch hier wurde der Übungsabend nach dem Aufräumen mit einer Bratwurst und einem Kaltgetränk gemütlich beendet.

 

 

Beide Übungen waren ein voller Erfolg, lehrreich für alle Beteiligten und haben obendrein noch richtig viel Spaß gemacht. Neben der Ausbildung in der eigenen Ortsfeuerwehr ist es auch immer wichtig mit den Feuerwehren aus der Nachbarschaft zusammen zu üben, damit im Ernstfall die Zusammenarbeit auch klappt.

 

Unser großer Dank gilt den beiden Gewerbebetrieben für die Bereitstellung der Übungsobjekte.

 

Text und Bild von Tüffen und Luca Meyer

 

 

 

21.07.23 Einsatzbericht vom 20.07.2023 / 22:03 Uhr

 

"Unklare Rauchentwicklung"

 

 

 

 

Die Einsatzstatistik:

 

Einsatzort: K8 Heyen - Daspe

Alarmierung: 22:03 Uhr über DME und Sirene

Einsatzstichwort: FEU mittel: Heyen Heyen – Daspe K8 *** unklare Rauchentwicklung im Bereich Daspe / Heyen

Einsatzende: 23:03 Uhr

Personalstärke OF Heyen: 2/3/15 = 20 FM (davon 9 AGT)

Sondergeräte: -

Weitere Kräfte: OF Halle, Rettunsgdienst

 

Der Einsatzbericht:

 

 

Gegen 22 Uhr am gestrigen Donnerstagabend rief uns das Heulen der Sirene und das Piepen unserer Meldeempfänger zum Feuerwehrhaus. Gemeldet war eine unklare Rauchentwicklung im Bereich der K8 zwischen Heyen und Daspe.

 

Nach Eintreffen an der Einsatzstelle schwärmten wir aus, um der Ursache für die Meldung auf den Grund zu gehen. Zunächst konnte keine Feststellung gemacht werden, bis dann schlussendlich doch eine Feuertonne im Bereich Daspe ausfindig gemacht wurde, die offensichtlich für die Rauchentwicklung verantwortlich war. Da von der Feuertonne keine weitere Gefahr ausging, konnten wir den Einsatz abbrechen und wieder einrücken. Mit uns vor Ort war die Ortswehr aus Halle.

 

 

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Text: Mirko Schnadt

 

Foto: Marco Duttmann

 

 

 

 

19.07.23 Einsatzbericht vom 18.07.2023 / 17:58 Uhr

 

 

"Höhenrettung – abgestürzter Gleitschirmflieger"

 

 

 

 

Die Einsatzstatistik:

 

Einsatzort: Bodenwerder - Königszinne

Alarmierung: 17:58 Uhr über DME (OrtsBM Schleife)

Einsatzstichwort: TH Alarm Höhenrettung – 25-11-1 ansprechen

Einsatzende: 21:58 Uhr

Personalstärke OF Heyen: 1/1/0 = 2 FM (davon 1 AGT)

Sondergeräte: -

Weitere Kräfte: OF Bodenwerder, OF Polle (Sprungretter), Rettungsdienst LK Holzminden, DRK Weserbergland, OF Oldendorf Höhenretter (Landkreis Hameln-Pyrmont)

 

Der Einsatzbericht:

 

Gesten Nachmittag wurde die Ortswehr Bodenwerder zu einem abgestürzten Gleitschirmflieger in der Nähe der Königszinne alarmiert. Dieser hing in einer Höhe von 15m in einem Baum und konnte sich selbst nicht aus seiner Lage befreien.

 

Da die Absturzstelle weit ab vom nächsten Weg lag, war diese nur fußläufig zu erreichen. Nachdem die ersten Kräfte vor Ort feststellen mussten, dass mit den eingesetzten Fahrzeugen kein Durchkommen zur Einsatzstelle war, wurde der allradgetriebene KdoW der Ortsfeuerwehr Heyen über die Ortsbrandmeisterschleife zur Einsatzstelle nachalarmiert. Ebenso machte sich ein geländegängiger Unimog des DRK, sowie die Höhenrettergruppe aus Oldendorf auf den Weg zur Einsatzstelle.

 

Unsere Aufgabe war es Personal und Equipment über die schmalen Waldwege zur Absturzstelle zu transportieren.

 

Nachdem unter dem Gleitschirmflieger ein Sprungretter aufgeblasen wurde, machte sich ein Höhenretter auf den Weg zum Patienten, sicherte diesen und seilte ihn sicher zum Boden ab. Nach knapp 3 Stunden im Baum hatte der Flieger dann wieder sicheren Boden unter den Füßen und wir konnten gegen 22 Uhr wieder einrücken.

 

 

Text: Mirko Schnadt

 

Fotos: Luca Meyer

 

 

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08.06.23 Einsatzbericht vom 06.06.2023 / 17:24 Uhr

 

"Einsatzübung in Bremke"

 

 

 

 

Die Einsatzstatistik:

 

Einsatzort: Bremke – Welliehausen 1

Alarmierung: 17:24 Uhr über DM

Einsatzstichwort: FEU Wohnung – Rauch und Feuerschein aus Wohngebäude

Einsatzende: 21:24 Uhr

Personalstärke OF Heyen: 0/1/14 = 15 FM (davon 7 AGT)

Sondergeräte: -

Weitere Kräfte: OF Bremke, OF Dohnsen, OF Halle, OF Bodenwerder (DLK+ELW), Schlauchwagen Kirchbrak, TLF´s Samtgemeinde (Polle, Ottenstein, Kirchbrak, Bodenwerder, Hehlen)

 

Der Einsatzbericht:

 

 

Am späten Dienstagnachmittag wurden wir zu einem Wohnungsbrand auf dem, zu Bremke gehörenden, Hof in Welliehausen gerufen. Dort sollte es eine Rauchentwicklung geben und bereits Flammenschein aus dem Gebäude sichtbar sein.

 

Nach unserem Eintreffen an der Einsatzstelle stellten wir sofort den ersten Angriffstrupp, der zur Menschenrettung in das Gebäude vor ging. Nach kurzer Zeit konnten 2 Personen durch unseren Trupp gerettet werden.

 

Da der Hof weit außerhalb der Ortschaft liegt, musste das Löschwasser über lange Wegstrecke und mittels Tanklöschfahrzeugen zum Einsatzort gebracht werden. Hierzu wurden alle Tanklöschfahrzeuge der Samtgemeinde und ein Schlauchwagen zur Einsatzstelle alarmiert. Unsere KdoW Besatzung wies die Tanklöschfahrzeuge zur Einsatzstelle ein, während unser TSF Besatzung unsere TS als Verstärkerpumpe einsetzte. Mit mehreren Rohren und einem Wasserwerfer wurde die Wasserabgabe simuliert.

 

Nach ca. einer Stunde waren alle Übungsziele erreicht und es konnte mit dem Rückbau begonnen und die Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht werden.

 
 

 

Text: Mirko

 

 

 

 

23.05.23 Einsatzbericht vom 23.05.2023 / 11:54 Uhr

 

"Ölspur in der Gönne"

 

 

 

 

Die Einsatzstatistik:

 

Einsatzort: Heyen – Gönne

Alarmierung: 11:54 Uhr über DME

Einsatzstichwort: TH Einsatz Ölspur klein – Ölspur läuft in Gully

Einsatzende: 12:54 Uhr

Personalstärke OF Heyen: 1/2/4 = 7 FM (davon 5 AGT)

Sondergeräte: -

Weitere Kräfte: -

 

Der Einsatzbericht:

 

Heute wurden wir zu einer größeren Dieselspur in der Gönne alarmiert.

Diese war durch den anhaltenden Regen und das starke Gefälle der Gönne bereits großflächig verteilt.

Wie es schon aus dem Wortlaut der Alarmierung zu erwarten war, bestand eine große Gefahr dass der Kraftstoff in die Gullys fließt.

Umgehend wurden diese von uns durch kleine Dämme aus Bindemittel geschützt und die Dieselspur anschließend mittels biologischem flüssigem Bindemittel unschädlich gemacht.

Abschließend haben wir noch das Oberflächenwasser im Bereich der örtlichen Kanäle auf potentielle Verunreinigungen geprüft, konnten aber keine Verschmutzung feststellen.

 

Wir waren mit allen drei Fahrzeugen in der Stärke 1/6 im Einsatz. Außerdem waren die Polizei und der Bürgermeister vor Ort.

 

Nach rund einer Stunde war der Einsatz für uns beendet.

 

 

Text und Fotos: Tüffen

 

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20.05.23 Maifeier am Gerätehaus

 

"Maifeier am Gerätehaus"

 

Auch in diesem Jahr fand die traditionelle Maifeier an unserem Feuerwehrgerätehaus statt.

 

Bei schönem Sonnenschein konnten wir die Gäste in Empfang nehmen. Vorangegangen war das ebenfalls traditionelle Aufstellen des Maibaums am Thieplatz, zu dem der Mai-Club eingeladen hatte.

Wie schon in den Vorjahren unterstützte unsere Einsatzabteilung mit Manneskraft das Aufrichten des Baumes und unser Musikzug begleitete die Zeremonie musikalisch mit „Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus“.

 

 

Am Gerätehaus erwartete die Gäste Leckeres vom Grill sowie ein reichhaltiges Buffet mit selbstgebackenem Kuchen. Auch hier begleitete wieder unser Musikzug das ausgelassene und entspannte Beisammensein musikalisch. Eine Neuerung gab es in diesem Jahr für unsere kleinen Gäste: Erstmalig wurde eine Hüpfburg aufgebaut, die auch rege angenommen wurde und den Kindern eine gute Beschäftigung bot.

 

So konnten alle Gäste einige unbeschwerte und gemütliche Stunden verleben.

 

 

Wir freuen uns schon auf die nächste Maifeier im kommenden Jahr – dann vielleicht schon in unserer neuen Fahrzeughalle.

 

Text: Tüffen

 

 

 

29.04.23 Einsatzbericht vom 24.04.2023 / 18:50 Uhr

 

"Einsatzübung in Kreipke"

 

 

 

 

Die Einsatzstatistik:

 

Einsatzort: Kreipke

Alarmierung: 18:50 Uhr (Anforderung aus der Bereitstellung)

Einsatzstichwort: Feuer Kreipke

Einsatzende: 21:30 Uhr

Personalstärke OF Heyen: 0/3/10 = 13 FM

Sondergeräte: -

Weitere Kräfte: OF Halle, OF Dohnsen, OF Bremke, OF Bodenwerder (ELW und TLF), OF Hehlen (TLF), OF Dielmissen (TLF), OF Börry (TLF)

 

Der Einsatzbericht:

 

Am Montag haben wir an der ersten Einsatzübung des Stützpunktes in diesem Jahr Teilgenommen. Die Übung war als realistische Übung aus der Bereitstellung organisiert. Das bedeutet, dass nicht wie gewöhnlich bei Alarmübungen eine unerwartete Alarmierung über die Sirene erfolgte, sondern dass wir im Vorfeld darüber informiert waren. So wurden unser Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) und das Tanklöschfahrzeug (TLF) rechtzeitig vor Übungsbeginn besetzt und wir haben uns einsatzbereit beim Einsatzleitwagen (ELW 1, Bodenwerder) gemeldet. Nachdem alle Übungsteilnehmer ebenfalls die Bereitstellung hergestellt und sich angemeldet haben, konnte es losgehen. Der Einsatzleitwagen hat die teilnehmenden Fahrzeuge nacheinander über Funk angefordert. Um die Übung so realistisch wie möglich zu gestalten und die Anfahrtszeiten unter realen Bedingungen erfassen zu können, fuhren alle Fahrzeuge mit Sonder- und Wegerechten an. So fuhren auch wir mit unserem TSF und dem TLF mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn nach Kreipke. Zusätzlich besetzten wir noch einen privaten PKW, da der Kommandowagen zum Mannschaftstransport nicht verfügbar war.

Die angenommene Lage war ein Großbrand in Kreipke. Das Übungsziel war die Sicherstellung der Wasserversorgung im Ort. So wurde bei dieser Übung kein konkretes Übungsobjekt als brennendes Gebäude angenommen und folglich wurde auch kein Atemschutzeinsatz geübt. Der Fokus lag darauf große Mengen Wasser aus dem Löschteich zu entnehmen und mittels Tanklöschfahrzeugen im Pendelverkehr hinreichend Nachschub an Löschwasser zu transportieren. Nach Ankunft an der Einsatzstelle brachte die Mannschaft unseres TSF die Tragkraftspritze (TS) am Löschteich in Stellung und baute anschließend eine lange Wegstrecke auf. Das bedeutet, dass zahlreiche Schläuche verlegt wurden um das geförderte Wasser aus dem Teich abzutransportieren. Neben unserer TS wurden zwei weitere Tragkraftspritzen in Betrieb genommen, so dass mit drei Pumpen ca. 2400 L Wasser pro Minute entnommen wurde. Unterdessen nahm unser TLF nach der Ankunft in Kreipke umgehend den Wassertransport auf. Dazu wurde der 1800 Liter fassende Tank nach Ankunft direkt in den Löschteich gepumpt. Anschließend fuhr das TLF nach Halle um neues Wasser zu tanken. Da wir das erste Fahrzeug an der zugewiesenen Wasserentnahmestelle waren, bauten wir diese zunächst auf um das Wasser mittels Unterflurhydrant aus dem Netz entnehmen zu können und das TLF neu zu betanken. Insgesamt nahmen an der Übung neben uns vier weitere Tanklöschfahrzeuge (Halle, Bodenwerder, Hehlen, Dielmissen und Börry) teil, die im Pendelverkehr große Mengen Löschwasser aus zwei Entnahmestellen in Halle zum Einsatzort transportierten. Wir fuhren mit unserem TLF sechs Mal und haben somit insgesamt 10.800 Liter Wasser transportiert. Nachdem für die Tragkraftspritzen „Wasser Halt“ gegeben und mit dem Rückbau begonnen wurde, war trotz des umfangreichen Wassertransports ein deutliches Absinken des Pegels im Löschteich zu erkennen. So mussten die Tanklöschfahrzeuge auch im Anschluss noch einige weitere Transporte durchführen um den Teich wieder aufzufüllen, bevor wir unser Fahrzeug ein letztes Mal befüllen und die Entnahmestelle zurückbauen konnten.
 
Im Anschluss fanden sich alle Beteiligten zu einer kurzen Nachbesprechung im neuen Feuerwehrgerätehaus in Halle.
 

 

 

Text: Tüffen

 

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31.03.23 Einsatzbericht vom 30.03.2023 / 18:07 Uhr

 

"Ölspur im Ortsgebiet"

 

 

 

 

Die Einsatzstatistik:

 

Einsatzort: Heyen – Ortsgebiet

Alarmierung: 18:07 Uhr über DME

Einsatzstichwort: TH Einsatz Ölspur klein – Dasper Straße Kampstraße

Einsatzende: 19:37 Uhr

Personalstärke OF Heyen: 0/3/7 = 10 FM (davon 6 AGT)

Sondergeräte: -

Weitere Kräfte: -

 

Der Einsatzbericht:

 

Erneut wurden wir am Donnerstagabend zu einer Ölspur im Ortsgebiet alarmiert. Die Verunreinigung zog sich neben der gemeldeten Einsatzstelle Dasper Straße / Kampstraße noch durch weitere Straßen im Ortsgebiet und wurde von uns mittels flüssigem Ölspurreiniger bekämpft und die Gefahrenstellen ausgeschildert.

Nach einer Stunde waren alle betroffen Stellen bearbeitet und wir rückten wieder ein.

 

 

Text: Mirko Schnadt

 

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27.03.23 Einsatzbericht vom 25.03.2023 / 12:21 Uhr

 

"Ölspur Forstweg am Knapp"

 

 

 

 

Die Einsatzstatistik:

 

Einsatzort: Heyen – Knapp

Alarmierung: 12:21 Uhr über DME

Einsatzstichwort: TH Einsatz Ölspur klein – Ölfleck ca 1m x 1m

Einsatzende: 13:21 Uhr

Personalstärke OF Heyen: 1/2/9 = 12 FM (davon 7 AGT)

Sondergeräte: -

Weitere Kräfte: -

 

Der Einsatzbericht:

 

Direkt im Anschluss an die „Aktion saubere Landschaft“, die heute in Heyen stattfand, wurden wir zum ersten Einsatz in diesem Jahr alarmiert.

Auf einem geteerten Forstweg am Knapp in Heyen wurde ein größerer Ölfleck entdeckt, der beseitigt werden musste.
So rückten wir aus, setzten flüssiges Ölbekämpfungsmittel ein und beseitigten so die Gefahr für die Umwelt.

Nach einer halben Stunde waren wir wieder am Standort und konnten den Einsatz beenden.

 

Text: Mirko Schnadt

 

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06.03.23 Bericht vom Brandcontainertraining vom 18.02.2023

 

"Brandcontainertraining in Heyen"

 

 

Als erstes Highlight in diesem Jahr bot sich unseren Atemschutzgeräteträger am 18.02. die
Möglichkeit an einem Training in einem feststoffbefeuerten Brandcontainer teilzunehmen. Dieser
kam extra für uns nach Heyen und bat so eine super Übungsmöglichkeit direkt bei uns vor Ort.
Vor Beginn des Trainings wurden mit dem Ausbilder noch einmal einige Einsatzgrundsätze erörtert
und verschiedene Techniken zur Rettung bei einem Atemschutznotfall trainiert. Währenddessen
wurde draußen bereits der Container betriebsbereit gemacht und angeheizt.


Dann ging es für uns auch schon den Container und wir konnten die Brand- und Rauchentwicklung
des entstehenden Feuers live verfolgen. Während sich zu Beginn des Brandverlaufes nur
Wasserdampf bildet, gaste das Holz nun immer mehr aus und es bildete sich immer dicker
werdender Brandrauch. Nun war der Zeitpunkt gekommen den Lungenautomaten anzuschließen, um
sich vor den Brandgasen zu schützen. Während der Brandentwicklung konnten wir die Rauchschicht
genau beobachten und die verschiedenen Rauchschichten erkennen, die sich unter der Decke
bildeten. Während unter der Decke bei einem Brandereignis Überdruck herrscht, wird in der
darunter liegenden Unterdruckzone immer neue Luft angesogen, die das Feuer zum Brennen
benötigt. Mittels Wärmebildkamera konnte der Temperaturanstieg in der Rauchschicht genau
beobachtet werden und schon bald war die Temperatur so hoch, dass sich erste Flammenzungen in
der Rauchschicht abzeichneten. Nun wurde dem Feuer weitere Frischluft zugeführt und eine
Feuerwalze in der Rauchschicht, ein so genannter Roll Over zog über uns hinweg. Ein sehr
beeindruckendes Erlebnis!

 


Nach dem ersten Durchgang ging es im zweiten Abschnitt nun truppweise in den Container, um eine
Menschenrettung unter Nullsicht durchzuführen und Durchzündungen mit der richtigen
Strahlrohrtechnik abzufangen. Für viele von uns, die noch keinen realen Wohnungsbrand im
Innenangriff erlebt haben, war dies ein super Training.
Um uns zu zeigen, was es bedeutet, wenn man falsche Löschtechniken anwendet, wurde im dritten
Durchgang das Feuer mittels Vollstahl bekämpft. So bildeten sich sofort riesige Mengen
Wasserdampf, die die Temperatur ins Unerträgliche ansteigen ließen und uns die Grenzen unserer
Schutzkleidung spüren ließen. So bekam jeder ein Gefühl dafür, warum der sparsame Einsatz von
Löschwasser und die richtige Strahlrohtechnik so wichtig sind.


Erschöpft, aber auch um viele Erfahrungen reicher, konnten wir dann das Training beenden und zum
gemütlichen Teil bei Grillgut, Salaten und Kaltgetränken übergehen. Wir bedanken uns bei den
Ausbildern von Fire Beconda für den lehrreichen Tag und können das Training nur jedem
weiterempfehlen. Ebenso gilt der Dank der Firma Westfalen Weser Netz, die uns durch einen
finanziellen Zuschuss im Rahmen des Projektes 100 Förderpakete für die Region, das Training
ermöglicht hat.

Mirko Schnadt (Organisator)

 

 

 

25.01.23 Bericht von der Mitgliederversammlung vom 14.01.2023

 

"Mitgliederversammlung für das Jahr 2022"

 

 

Alle Geehrten und Beförderten auf einen Blick (v. li.): Heyens Ortsbrandmeister Dietrich Meyer mit
Matthias Fuchs, Maximilian Dröge, Manuel Lindemann, Björn Wiemann, Christopher Tiele, Lars Pfohl
und Mirko Schnadt.

 

 HEYEN. Ehrungen und Beförderungen verliehen der Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuer-
wehr Heyen den Charakter des Besonderen. So würdigte der stellvertretende Gemeindebrandmeis-
ter Thomas Schulze mit der Verleihung des Feuerwehr-Ehrenzeichens das langjährige ehrenamtliche
Engagement von Manuel Lindemann und Mirko Schnadt, die seit 25 Jahren aktiven Dienst leisten.
Zum Oberlöschmeister wurde Christopher Tiele befördert. Ortsbrandmeister Dietrich Meyer nahm
die weiteren Beförderungen vor. Den Dienstgrad Erster Hauptfeuerwehrmann tragen Lars Pfohl und
Manuel Lindemann, zum Hauptfeuerwehrmann wurden Marvin Roth und Björn Wiemann befördert.
Oberfeuerwehrmann sind Maximilian Dröge, Matthias Fuchs und David Petermann. Wie es gute
Tradition ist, gratulierte die Versammlung allen Geehrten und Beförderten mit einem dreifachen
„Gut Wehr“.


Harmonisch verliefen die Kommandowahlen: In ihren Ämtern bestätigt wurden Gruppenführer Mirko
Schnadt und Schriftführer Lars Pfohl. Zum neuen Kassenprüfer des Musikzuges wählte die
Versammlung Matthias Wiemann. In seinem Jahresbericht verwies Dietrich Meyer auf acht Einsätze,
darunter eine wetterbedingte Sonderlage mit vollgelaufenen Kellern, überschwemmten Straßen und
umgestürzten Bäumen sowie einem Wasserrohrbruch in einem Wohnhaus. Alarmiert wurde zudem
zu einer Übung auf Stützpunktebene (Scheunenbrand Palms Höhe) und zu einer
Kreisbereitschaftsübung für den 1. Fachzug, bei der ein angenommener Waldbrand in Holzminden zu
bekämpfen war. An insgesamt 94 Tagen waren die Heyener Brandschützer aktiv, leisteten 1874
Stunden Ausbildungs- und Einsatzdienst. Neben den regulären Diensten zählten dazu auch eine
Brandschutzerziehung in der Kindertagesstätte und der Besuch der „Interschutz“ in Hannover. An
einer Vergleichsvorführung für das neue MLF und einer Baubesprechung in Burgdorf nahmen der
Ortsbrandmeister und sein Stellvertreter Maik Gebauer teil. In Lehrgängen qualifizierten sich sieben
Aktive weiter, leisteten an 27 Lehrgangstagen rund 200 Ausbildungsstunden.


Wie Jugendfeuerwehrwart Christopher Tiele berichtete, habe sich der Nachwuchs an 39
Dienstabenden Feuerwehrwissen angeeignet. Man war bei der Aktion „Saubere Landschaft“ dabei,
besuchte die Feuer- und Rettungswache in Hameln und ließ sich das neue TFL 3000 der Feuerwehr
Halle erklären. Highlight des Jahres war das Samtgemeindezeltlager in Otterndorf mit Besuch des
Klimahauses Bremerhaven und einer Wattwanderung. Als Sprecher des Musikzuges berichtete
Wilfried Fredebold von 17 Übungsabenden und vier Konzerten. Es sei, so Fredebold, zunehmend
schwierig, die Spielfähigkeit zu erhalten. 13 Übungsabende und „gute Stimmung“ vermeldete Heinz
Diekmann für die Jugendband.


Einen Überblick über die aktuell vorgesehenen Investitionen für das Feuerlöschwesen gab der
stellvertretende Samtgemeindebürgermeister Winfried Hoch. Gerade ausgeliefert worden sei das
TSF-W für Dohnsen, noch nicht terminiert seien das Eintreffen der MLFs für die Feuerwehren Heyen
und Brökeln. Beschafft würden zudem ein TLF 4000 für die Feuerwehr Bodenwerder, ein TSF-W für
Lichtenhagen und ein MTW für die Wehr Hohe. Für den Umbau des Gerätehauses Brökeln und den
Fahrzeughallen-Neubau in Heyen seien die Leistungsphasen eins und zwei vergeben, so Hoch. Die
Wehren Polle und Heinsen hätten ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit bei Wahrung beiderseitiger
Eigenständigkeit unter dem Dach eines Gerätehaus-Neubaus signalisiert. Zudem erwarte man den
ersten Entwurf des fortgeschriebenen Brandschutzbedarfsplanes im ersten Quartal 2023. In den
Stellenplan der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle sei ein hauptamtlicher Gerätewart aufgenommen
worden.


Zum Jahresende 2022 zählte die Feuerwehr Heyen 135 Mitglieder: 34 Aktive, davon 16
Atemschutzgeräteträger, 13 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr, 12 im Musikzug und 10 in der
Jugendband. Die Altersabteilung zählt acht Mitglieder, zudem unterstützen 58 Förderer die Wehr.


Text und alle Fotos: Sabine Weiße

 

 

 

22.12.22 Einsatzbericht vom 20.12.22 / 13:05 Uhr

 

"Wasserrohrbruch in Heyen"

 

 

 

 

Die Einsatzstatistik:

 

Einsatzort: Heyen – Kampstraße

Alarmierung: 13:05 Uhr über DME

Einsatzstichwort: TH Alarm Wasserrohrbruch – Wasser strömt

aus unbewohntem Haus / über POL gemeldet

Einsatzende: 14:35 Uhr

Personalstärke OF Heyen: 1/2/3 = 6 FM (davon 4 AGT)

Sondergeräte: -

Weitere Kräfte: OF Bodenwerder, Wasserverband,

Energieversorger, Polizei

 

Der Einsatzbericht:

 

Nach der ersten strengen Forstperiode in diesem Winter, kam es in einem aktuell unbewohnten Wohnkomplex an der Kreuzung Hauptstraße – Kampstraße zu einem Wasserrohrbruch. Dieser wurde erst durch aufmerksame Mitbürger entdeckt, als das Wasser bereits aus der Haustür lief. Daraufhin wurde die Polizei informiert, die sich vor Ort ein Bild von der Lage machte und ihrerseits wiederrum die Feuerwehr zur Einsatzstelle alarmieren ließ. So machten wir uns auf den Weg zur Einsatzstelle und konnten die gemeldete Lage bestätigen. Da der Besitzer des Komplexes nicht zu erreichen war und ein Abstellen des Wassers von außen, auch durch den Wasserverband, nicht möglich war, ließen wir die Kleinschleife der Ortswehr Bodenwerder zurTüröffnung alarmieren. Nachdem wir uns so Zutritt zum Gebäude verschaffen konnten, stellten wir den Wasserhaupthahn ab, so dass kein Wasser mehr austreten konnte. Ebenso wurde der zuständige Energieversorger über die Leitstelle zur Einsatzstelle angefordert, um das Gebäude stromlos zu schalten. Somit waren unsere Maßnahmen erledigt und wir konnten die Einsatzstelle an die Polizei übergeben, die den Eigentümer über den Schaden informierte.

 

Text: Mirko Schnadt

 

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03.12.22 Einsatzbericht vom 02.12.22 / 16:22 Uhr

 

"Ölspur in Heyen"

 

 

 

Die Einsatzstatistik:

 

Einsatzort: Heyen – Esperder Straße / Gönne


Alarmierung: 16:22 Uhr über DME


Einsatzstichwort: TH Einsatz Ölspur klein – Heyen Esperder


Straße *** 2*3m Ölfleck droht in Gulli zu laufen

Einsatzende: 17:22 Uhr


Personalstärke OF Heyen: 0/1/8 = 9 FM (6 davon AGT)


Sondergeräte: -


Weitere Kräfte: -

 

Der Einsatzbericht:

 

Erneut kam es am Freitagnachmittag zu einem Ölspurseinsatz im Ortsgebiet für uns. Auf der Esperder Staße wurde eine größere Öllache gemeldet, die in einen Gulli zu laufen drohte. Wir konnten die Gefahr rasch mittels Bindemittel beseitigen. Bei weiterer Erkundung wurden noch weitere Ölflecken im Verlauf der Esperder Straße und der Gönne entdeckt, die ebenfalls von uns mit Ölbindemittel behandelt wurden. Nach einer halben Stunde konnten wir den Einsatz beenden und wieder einrücken.

 

Text: Mirko Schnadt

 

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19.11.22 Einsatzbericht vom 18.11.22 / 09:53 Uhr

 

"Ölspur in Heyen"

 

 

 

 

Einsatzort: Heyen – Kleine Straße

Alarmierung: 09:53 Uhr über DME

Einsatzstichwort: TH Einsatz Ölspur klein – 50m Dieselspur

Einsatzende: 10:23 Uhr

Personalstärke OF Heyen: 1/1/6 = 8 FM (davon 5 AGT)

Sondergeräte: -

Weitere Kräfte: keine

 

Der Einsatzbericht:

 

Am Freitagvormittag wurden wir zur Beseitigung einer kleinen Dieselspur in die Kleine Straße alarmiert. Mittels flüssigem Ölbinder konnte die Verunreinigung rasch behandelt werden und die Einsatzstelle an die Gemeinde übergeben werden. Nach einer halben Stunde konnten wir wieder einrücken.

 

Text: Mirko Schnadt

 

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04.09.22 Einsatzbericht vom 01.09.22 um 17:43 Uhr

 

 

Waldbrand in Holzminden (Übung)

 

Am 1. September wurde der 1. Fachzug der Kreisfeuerwehrbereitschaft Holzminden zu einem Waldbrand in der Nähe von Holzminden nachalarmiert. Zuvor wurden bereits die Ortswehren Holzminden, Silberborn und Neuhaus zur Einsatzstelle allarmiert, die dort einen fiktiven Waldbrand vorfanden, da es sich um eine groß angelegte Alarmübung handelte.

 

 

Um die Wasserversorgung an der Einsatzstelle sicherzustellen, wurde der Wassertransportzug Nord der Kreisbereitschaft zur Einsatzstelle angefordert. Dieser setzt sich aus den Tanklöschfahrzeugen aus Halle, Dielmissen, Ottenstein und Polle, sowie dem MLF aus Grünenplan zusammen. Unser KdoW ist das Führungsfahrzeug dieses Zuges.

 

Nach dem Alarm sammelte sich der Zug am Sammelplatz in Kirchbrak und rückte dann mit Alarm im Zugverband nach Holzminden ab. An der Einsatzstelle wurde der Zugführer in die Lage eingewiesen und erhielt den Einsatzauftrag. Der Zug wurde für den Pendelverkehr zum Wassertransport an der Einsatzstelle eingesetzt. Über unseren KdoW wurde der Funkverkehr unseres Zuges abgewickelt und die Wasserfahrten entsprechend dokumentiert.

 

Nach ca. 2 Stunden waren alle Übungsziele erreicht und es konnte mit dem Rückbau aller Gerätschaften begonnen werden.

 

 

 

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06.07.22 Mitgliederversammlung für 2021 vom 18.06.22 um 18:30 Uhr

 

Brennecke: „Neues MLF mit Sicherheit in 2024“

 

von Sabine Weiße (Text und Bild)

 

 

Mit einer nicht alltäglichen Ehrung und einem mitreißenden Ständchen der Kapelle wird die jüngste Mitgliederversammlung der Feuerwehr Heyen in langer Erinnerung bleiben. Für seine langjährigen Verdienste um die Musikerausbildung und -betreuung sowie Dirigententätigkeit erhielt Karl-Heinz Isenberg die Dirigentenschnalle in Gold mit Jahreszahl und Urkunde für 25-jährige Tätigkeit.

 

 

Unter großem Beifall der Anwesenden nahm der stellvertretende Gemeindebrandmeister Andreas Dörre die seltene Ehrung vor. Die Musiker hatten auch ein Geschenk parat: einen in einer Südtiroler Werkstatt geschnitzten Dirigenten.

 

Es gab weitere Ehrungen an diesem Abend, der unter dem Carport stattfand. Ortsbrandmeister Dietrich Meyer zeichnete Wilfried Fredebold für 50-jährige Mitgliedschaft aus. Seit 25 Jahren sind Peter Tiller, Eckhard Garve und Manfred Kliche Förderer der Wehr Heyen. Manuel Lindemann leistet seit 25 Jahren aktiven Dienst, diese Ehrung wird nachgeholt. Als Anwärter wurde Maurice Weikert in den Kreis der Aktiven aufgenommen.

 

Bei den Kommandowahl wurden Ortsbrandmeister Dietrich Meyer und sein Stellvertreter in geheimer Wahl von den Aktiven für weitere sechs Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Einstimmige Voten gab es für Kassenführer Stefan Arndt, den Sicherheitsbeauftragten Marco Duttmann, Gerätewart Patrick Schulz, Musikzugführer Wilfried Fredebold und den stellvertretenden Jugendfeuerwehrwart Hendrik Wiemann. Mit einem Präsentkorb verabschiedet wurde Marco Duttmann, der von 2004 bis 2007 und von 2015 bis 2022 als stellvertretender Jugendfeuerwehrwart wirkte.

 

 

In seinem Grußwort sprach der stellvertretende Samtgemeindebürgermeister Wilhelm Brennecke „von verbindlichen Beschlussvorlagen“, was die Anschaffung eines neuen Mittleren Löschfahrzeugs (MLF) für die Feuerwehr Heyen betrifft. „Es wird nicht 2022, nicht 2023, aber mit Sicherheit in 2024 kommen“, so seine Einschätzung. Laut Brandschutzbedarfsplan ist die Anschaffung für 2021 vorgesehen. In punkto Hallenneubau (das neue MLF wird nicht in die vorhandene Fahrzeughalle passen) verwies Brennecke auf „bilaterale Gespräche zwischen Bürgermeister und Samtgemeindebürgermeister“. Hier geht es um den Erwerb eines Grundstücks für den Hallenneubau, das sich bislang im Besitz der Gemeinde Heyen befindet. Am Mittwoch haben sich beide Seiten beim Notar getroffen, der Grundstücksverkauf wurde vertraglich vereinbart.

 

Für die Planung des Hallenneubaus solle ein Architektenbüro beauftragt werden. „Ich glaube, alle stehen dahinter“, so Brennecke, der „Planungen — zumindest im Vorentwurf — bis Ende des Jahres“ in Aussicht stellte. Die Samtgemeinde müsse froh sein über leistungsstarke Wehren auch auf den Dörfern.

 

Die Freiwillige Feuerwehr Heyen zählt aktuell 127 Mitglieder: 31 Aktive (davon 15 Atemschutzgeräteträger), 10 Mitglieder der Jugendwehr, 11 im Musikzug, 11 in der Jugendband, acht in der Altersabteilung sowie 56 Förderer. In 2021 wurden die Aktiven achtmal alarmiert. Detailinformationen zu den Einsätzen sind auf www.feuerwehr-heyen.de nachzulesen.

 

 

 

22.06.22 Einsatzbericht vom 21.05.22 um 18:44 Uhr

 

 

Dachstuhlbrand Halle (Übung)

 

Um 18:33 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Halle zu einem Schuppenbrand auf einem Geflügelhof in der Straße Palms Höhe in Halle alarmiert. Es handelte sich hierbei um die erste Alarmübung im Stützpunkt Halle seit über 2 Jahren.

 

Foto: https://ff-bo-po.de/

 

Der gemeldete Schuppenbrand stellt sich vor Ort als fiktiver Dachstuhlbrand mit 2 vermissten Personen heraus. Auf Grund dessen wurde um 18:44 Uhr der 1. Nachalarm ausgelöst und die Ortswehren Heyen, Bremke, Dohnsen, sowie der ELW und die DLK Bodenwerder zur Einsatzstelle alarmiert.

 

Vor Ort bekamen wir die Aufgabe die Staustufe am Spüligbach herunter zu lassen und die Verkehrssicherung und -regelung in Bereich der Einsatzstelle zu übernehmen. Die anderen Ortswehren bauten eine Wasserversorgung aus dem Spüligbach auf um die Drehleiter zu speisen.

 

Nach ca. 1 Stunde waren alle Übungsziele erreicht und wir konnten wieder einrücken.

 

 

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25.05.22 Einsatzbericht vom 24.05.22 um 19:56 Uhr

 

 

Erkundung / Baum auf Radweg

 

Am gestrigen Abend wurden unser Ortsbrandmeister und Stellvertreter zu einem Erkundungseinsatz auf den Weserradweg Richtung Daspe alarmiert. Vor Ort wartete ein Wanderer vor dessen Augen einige Augenblicke zuvor ein größerer Baum auf den Weserradweg gestürzt war. Schnell war klar, dass das Hindernis beseitigt werden muss und somit wurde die Ortswehr Heyen um 20:16 Uhr zur Einsatzstelle nachalarmiert.

 

files/fM_k0007/Einsaetze 2017/31.12.17/Tragehilfe.jpg

 

Mittels Motorkettensäge wurde der Baum zerkleinert und der Radweg geräumt. Bei den Arbeiten fiel uns jedoch ein größerer Ast auf, der sich zwischen 2 Baumkronen verfangen hatte und ebenfalls auf den Radweg zu stürzen drohte. Bei der zur Erwartenden Frequentierung des Weserradwegs am Himmelfahrtswochenende stellte dieser Ast eine lebensgefährliche Gefahr dar. Da wir mit unseren Mitteln die Baumkronen nicht erreichen konnten, wurde die zuständige Straßenmeisterei zur Einsatzstelle nachgefordert, die sich mittels Hubsteiger der Beseitigung der Gefahr annahm. Wir sperrten den Radweg aus beiden Richtungen, so dass die Straßenmeisterei ohne Gefährdung weiterer Personen tätig werden konnte.

 

Nach knapp 2 Stunden war der Einsatz dann auch für uns beendet und wir konnten wieder einrücken.

 

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02.05.22 Maifeier am 01.05.2022

 

"Maifeier am Feuerwehrhaus"

 

 

 

Nach 2 Jahren pandemiebedingter Zwangspause war es gestern endlich wieder soweit – wir konnten zusammen mit den vielen Gästen und Freunden aus dem Ort und darüber hinaus den Maibaum am Thieplatz aufstellen und im Anschluss einige schöne Stunden bei der Maifeier am Feuerwehrhaus verbringen.

 

Neben Leckerem vom Grill und diversen Kaltgetränken, lud auch ein reichhaltiges Kuchenbuffet zum Verweilen am Feuerwehrhaus ein, welches auch nach der langen Pause wieder gerne von vielen Mitbürgern angenommen wurde. Untermalt von den Klängen unseres Musikzuges genossen unsere Gäste das Beisammensein und freuten sich über die Rückkehr zu dieser liebgewonnen Tradition. Auch wir haben unsere Gäste vermisst und freuen uns jetzt schon auf die Wiederholung im nächsten Jahr!

 

 

 

 

07.03.22 Einsatzbericht vom 06.03.22 / 22:23 Uhr

 

"Ölspur in Heyen"

 

 

 

Die Einsatzstatistik:

 

Einsatzort: Heyen - Esperder Str.

Alarmierung: 22:23 Uhr über DME

Einsatzstichwort: TH Einsatz Ölspur klein – Heyen Esperder Straße *** 5m lang, 30cm breit. Anforderung durch Pol.

Einsatzende: 23:23 Uhr

Personalstärke OF Heyen: 1/2/6 = 9 FM (davon 5 AGT)

Sondergeräte: Bioversal

Weitere Kräfte: Bürgermeister, Polizei Bodenwerder

 

 

Der Einsatzbericht:

 

Zum zweiten Einsatz in diesem Jahr wurden wir am späten Sonntagabend auf Anforderung der Polizei zu einem Ölfleck an der Kreuzung Esperder Straße – Hauptstraße alarmiert. Bei genauerer Erkundung konnten wir feststellen, dass sich die Spur weiter über die Kampstraße, Dasper Straße bis in den Kühlweg zog. Starke Verunreinigungen gab es allerdings nur in den Kurvenbereichen. Wir sicherten die Einsatzstelle ab und beseitigten die Verunreinigung mittels flüssigem Ölkiller.

 

Nach ca. 45 Minuten konnten wir die Einsatzstelle an die Gemeinde abgeben und zur Nachtruhe übergehen.

 

Text: Mirko Schnadt

 

 

 

 

19.02.22 Einsatzbericht vom 18.02.22 / 17:43 Uhr

 

"Sonderlage Unwetter - Sechs Einsatzstellen"

 

 

 

Die Einsatzstatistik:

 

Einsatzort: Heyen – diverse Einsatzstellen

Alarmierung: 17:43 Uhr über DME und Sirene / 22:56 Uhr über DME und Sirene

Einsatzstichwort: Sonderlage: Bodenwerder Ernst Reuter Straße *** Unwettereinsätze

Einsatzende: 00:09 Uhr

Personalstärke OF Heyen: 0/4/15 =  19 FM (davon  10 AGT)

Weitere Kräfte: Bauhof Bodenwerder, Straßenmeisterei Eschershausen

 

Der Einsatzbericht:

 

Sturmtief Zeynep verschonte auch uns in Heyen nicht und so wurden wir relativ früh bereits um 17:43 Uhr zu den ersten Unwettereinsätzen in und rund um Heyen alarmiert. Auf Grund des zu erwartenden Einsatzaufkommens wurde die gesamte Einsatzlage über die örtliche Einsatzleitung in Bodenwerder koordiniert. Unsere ersten Aufträge führten uns auf die L424 zur Beseitigung von größeren Ästen. Diese waren schnell entfernt und die Strecke somit erstmal wieder frei. Wenig später stellte sich die Lage weniger entspannt dar, als wir von Anwohnern über mehrere umgestürzte Bäume auf der K10 zwischen Heyen und Linse (Heyer Holz) aufmerksam gemacht wurden. Nach der Erkundung stellte sich heraus, dass das Arbeiten auf der Strecke viel zu gefährlich gewesen wären. Somit wurde die Strecke von uns sofort gesperrt und dann durch den Bauhof und die Straßenmeisterei mit Absperrmaterial versehen.

 

Auf der Rückfahrt beseitigten wir weitere Äste auf der L424 und richteten einen umgefallenen Altkleidercontainer wieder auf.

 

Nach diesen Einsätzen beendeten wir vorerst unsere Bereitstellung am Feuerwehrhaus. Die Ruhe sollte aber nicht von langer Dauer sein, denn bereits eine Stunde später wurden wir erneut alarmiert. Zwei Bäume blockierten den Lärchenblick in Heyen. Auch diese wurden kurzerhand von uns beseitigt. Auf der Rückfahrt richteten wir die Absperrung an der K10 wieder auf, die sich durch den Sturm erneut selbständig gemacht hatte. Da die Sturmlage dann langsam abnahm, konnten wir um kurz nach Mitternacht, nach insgesamt über 5 Stunden, unseren Einsatz beenden.

 

Hier noch einmal die Einsatzstellen und durchgeführten Maßnahmen in der Zusammenfassung:

 

Einsatzstelle 1:

L424 Heyen - Kreipke +++ mehrere größere Äste auf Straße

-> Fahrbahn geräumt

 

Einsatzstelle 2:

K10 Heyen - Linse +++ mehrere umgestürzte Bäume

-> Komplettsperrung der K10 - Räumung der Straße zu gefährlich

 

Einsatzstelle 3:

L424 Kreipke - Heyen +++ mehrer größere Äste auf Straße

-> Fahrbahn geräumt

 

Einsatzstelle 4:

Heyen Gartenweg: Altkleidercontainer auf Fahrbahn

-> Fahrbahn geräumt

 

Einsatzstelle 5:

Heyen Lärchenblick +++ 2 Bäume auf Fahrbahn

-> Fahrbahn geräumt

 

Einsatzstelle 6:

Heyen Kampstraße +++ Straßensperre weggeweht

-> Straßensperre wieder errichtet

 

Text und Einsatzleiter: Mirko Schnadt (Gruppenführer)

 

 

 

08.12.21 Dienstplanänderung

 

Änderung im Dienstplan

 

Die Mitgliederversammlung am 08.01.2022 muss leider ausfallen.

 

Neuer Termin: 18.06.2022
 

 

 

26.10.21 Einsatzbericht vom 26.10.21 um 01:54 Uhr

 

 

Tragehilfe

 

In der vergangenen Nacht um 01:54 Uhr wurden wir zu einer Tragehilfe für den Rettungsdienst in die Gönne in Heyen alarmiert. Eine schwangere Patientin musste auf Grund der Lage des Kindes per Liegendtransport zur Entbindung in das Krankenhaus eingeliefert werden. Per Rettungstuch wurde die Patientin aus dem 1.OG über die Innentreppe zum bereitstehenden Rettungswagen transportiert.

files/fM_k0007/Einsaetze 2017/31.12.17/Tragehilfe.jpg

 

 

Keine 8 Stunden später erblickte der kleine Finn das Licht der Welt. Wir gratulieren recht herzlich und wünschen der Familie einen guten Start mit dem Kleinen. -:)

 

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21.07.21 Einsatzbericht vom 16.07.21 / 20:30 Uhr

 

"Einsatz Kreisfeuerwehrbereitschaft Hochwasser NRW"

 

 

Die Einsatzstatistik:

 

Einsatzort: Eschweiler (NRW)

Alarmierung: 20:30 Uhr über DME (KFB Schleife)

Einsatzstichwort: KFB HOL Gesamt Einsatz: Holzminden FTZ – Alarm KFB, weitere Infos über die GF der Züge

Einsatzende: 20.07.2021 17:00 Uhr

Personalstärke OF Heyen: 1/1/0 =2 FM

Sondergeräte:

Weitere Kräfte: DRK Weserbergland; Johanniter Unfallhilfe; Verpflegungskomponente LK HOL; FTZ Holzminden

 

Der Einsatzbericht:

 

Am Donnerstagabend um 20:30 Uhr lösten die Meldeempfänger der Kreisfeuerwehrbereitschaft des Landkreises Holzminden mit einem Voralarm aus. Das Land NRW hatte über das Innenministerium des Landes Niedersachsens 8 Kreisfeuerwehrbereitschaften zur Bewältigung des Hochwasserlage im Südwesten von NRW angefordert. Auch die Kreisbereitschaft des Landkreises Holzminden wurde für den Einsatz ausgewählt und somit begann auch für unsere KdoW Besatzung als Führungsfahrzeugs des 1. Fachzuges der Bereitschaft der Einsatz.

 

Nachdem der Abstimmung mit Arbeitgebern, und der Besatzung untereinander konnten wir die benötigten 2 Kameraden stellen, für die somit der für 48 Stunden geplante Einsatz beginnen konnte.

 

Nachdem alle Sachen, Proviant und Feldbetten gepackt und verstaut waren, sammelte sich der 1. Fachzug um 22:30 Uhr in Kirchbrak. Neben dem KdoW Heyen fuhren die Tanklöschfahrzeuge aus Ottenstein, Halle und Dielmissen, sowie das MLF aus Grünenplan mit in den Einsatz. Das TLF Polle, welches eigentlich noch zum Zug gehört, musste auf Grund des Großbrandes am vergangenen Wochenende und den immer noch andauernden Nachlöscharbeiten zu Hause bleiben.

 

Um 0:00 Uhr trafen sich dann alle 4. Züge, die Logistik- und Verpflegungskomponente, sowie das DRK Weserbergland und die Johanniter auf dem Kaufland Parkplatz in Holzminden, um von dort in den Einsatz aufzubrechen. Vor Ort wurden wir von Landrat Michael Schünemann und u.a. auch unserer Samtgemeindebürgermeisterin Tanya Warnecke in den Einsatz verabschiedet.

 

Geplant war eigentlich, dass wir bis 10:00 Uhr am Samstag einen Sammelplatz an der Düsseldorfer Messe anfahren, von wo aus die Einheiten dann in NRW verteilt werden sollten. Auf Grund der kritischen Lage wurden uns aber noch vor Abfahrt ein direkter Einsatzort zugeteilt, den wir dann direkt anfuhren.

 

Nach ca. 7 stündiger Fahrt durch die Nacht erreichten wir am Samstagmorgen Eschweiler Nahe der holländischen Grenze. Dort angekommen, bezogen wir einen Bereitstellungsraum an einer Sportanlage. Die Führung der KFB fuhr mit Vertretern des örtlichen Krisenstabs in das Einsatzgebiet zur Erkundung möglicher Aufträge.

 

Unser Zug wurde zu einem Gewerbegebiet in Eschweiler gerufen, der komplett unter Wasser stand und auch noch nicht erkundet war. Somit Bestand unsere Aufgabe darin, dass Gewerbegebiet leer zu pumpen und im Nachgang auf evtl. vermisste Personen zu überprüfen. Für die Pumparbeiten wurde uns eine Einheit der Berufsfeuerwehr Emden zugeteilt, die eine Hochleistungspumpe mit einer Leistung von 8000l/min zur Einsatzstelle gebracht hatte. Wir bauten alle verfügbaren Pumpen auf, verlegten entsprechende Schlauchleitungen und begannen mit den Pumparbeiten. Dieses wurde den gesamten Samstag fortgesetzt, führte aber nur langsam zum Erfolg, da das gesamte Gebiet unvorstellbare 4m unter Wasser stand.

 

Gegen Abend, als manche schon seit über 36 Stunden auf den Beinen waren und wir vor Ort das Abendessen eingenommen hatten, verlegten wir dann in den ca. 10 Minuten entfernten Ortsteil Kietzweiler, wo eine Festhalle und vom DRK aufgebaute Zelte als Übernachtungsmöglichkeit bereit standen. Todmüde fielen alle auf die Feldbetten und nutzen die Nacht um dringend benötigten Schlaf nachzuholen.

 

Noch vor dem Frühstück verlegten wir dann am Sonntag wieder in den Gewerbepark, wo die Pumparbeiten, die die ganze Nacht weiterliefen, Erfolg zeigten. Der Hof war wieder trockengelegt und das Gelände konnte somit wieder betreten und erkundet werden. Vor Ort bot sich ein Bild des Schreckens, denn das Wasser und der Schlamm waren überall. Sämtliche Gebäude waren mindestens bis ins Erdgeschoss überspült worden und der Schlamm blieb überall zurück. Wir erkundeten nun mögliche Kellerzugänge, um auch aus diesen das Wasser abzupumpen. Dafür wurden verschiedene Abschnitte auf dem Gelände gebildet. Auch den gesamten Sonntag liefen die Pumpen ohne Pause und ein Gebäude nach dem anderen wurde vom Wasser befreit. Glücklicherweise kamen bei den Pumparbeiten in unserem Bereich keine vermissten Personen mehr zum Vorschein.

 

Emotional wurde es trotzdem, als man mit Betroffenen das erste Mal in ihre betroffenen Häuser und Wohnungen zurückkehrte. Viele haben ihr gesamtes Hab und Gut verloren und stehen nun vor einem kompletten Neuanfang. In den Gesprächen mit den Betroffenen bekam man einen Einblick, wie schnell und mit welcher Macht das Wasser kam. Viele hatten nicht einmal mehr Zeit ihre Autos zu retten, die in großer Zahl noch auf dem Gelände standen. Viele konnten nur noch fliehen, da das Wasser innerhalb von 15 Minuten das gesamte Erdgeschoss geflutet hatte. Viele konnten daraufhin auch nur noch mit Booten gerettet werden.

 

Auch am Krankenhaus in Eschweiler, wo ebenfalls ein Zug der KFB Holzminden eingesetzt war, war die Lage dramatisch. Ca. 380 Patienten musste innerhalb kürzester Zeit evakuiert werden, da das gesamte Krankenhaus volllief und der Strom ausfiel. Intensivpatienten wurde mit Hubschraubern vom Dach ausgeflogen und Patienten, die noch gehfähig waren, mussten das Gebäude teilweise über Radladerschaufeln verlassen. Allein am Krankenhaus entstand nach ersten Schätzungen ein Schaden von min. 55 Mio. €.

 

Wir konnten unseren Einsatz am Gewerbepark in den Abendstunden beenden, da wir alle Gebäude trockengelegt hatten. Nach der Verpflegung konnten wir wieder ins Nachtquartier verlegen und am nahen Sportplatz endlich eine Dusche genießen. Da abzusehen war, dass der Einsatz am Gewerbegebiet für uns abgeschlossen ist und auch die anderen Einheiten ihre vorgegebenen Aufträge erledigt hatten, konnten wir in Absprache mit dem örtlichen Krisenstab, unseren Rückmarsch für Montag planen. Nach der Nachtruhe und dem Frühstück besetzten wir dann völlig erschöpft, aber auch stolz und glücklich über die geleistete Arbeit unsere Fahrzeuge und fuhren wieder in die Heimat.

 

Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Bürgern der Stadt Eschweiler bedanken. Mit ihrer Hilfsbereitschaft und Dankbarkeit haben sie uns alle sehr tief beeindruckt. Trotz dem, dass sie selbst teilweise schwer vom Hochwasser betroffen waren, brachten sie uns belegte Brötchen, Getränke oder andere Spenden. Restaurants und auch Privatleute kochten frisch und kostenlos für die Helfer und lieferten das Essen an uns aus. Diese Solidarität und Dankbarkeit hat uns tief beeindruckt und wir freuen uns das wir Ihnen ein Stück weit in der Not helfen konnten!

 

Text: Mirko Schnadt (Gruppenführer)

 

 

 

12.07.21 Einsatzbericht vom 11.07.21 / 02:18 Uhr

 

"Scheunenbrand in Polle"

 

 

Die Einsatzstatistik:

 

Einsatzort: Polle – Sonnenberg

Alarmierung: 02:18 Uhr über DME und Sirene

Einsatzstichwort: FEU Scheune – Nachlalarm TLF + AGT benötigt; Scheune in Vollbrand

Einsatzende: 08:48 Uhr

Personalstärke OF Heyen: 2/2/7 =11 FM (davon 6 AGT)

Sondergeräte: Bagger (Abrissunternehmen)

Weitere Kräfte: OF Polle, OF Heinsen, OF Brevörde, OF Grave, OF Bodenwerder, OF Halle (TLF), OF Hehlen, OF Ottenstein, OF Kirchbrak, OF Brökeln, OF Holzminden, LG Rischenau, LG Lüdge, THW Holzminden, THW Northeim, Polizei, Johanniter, Verpflegungskomponente LK HOL

 

Der Einsatzbericht:

 

Ein Großbrand auf dem Vorwerk des Rittergut Sonnenberg in Polle beschäftigte in der Nacht von Samstag auf Sonntag mehr als 200 Feuerwehrleute aus der Samtgemeinde Bodenwerder- Polle und dem angrenzenden Landkreis Lippe (NRW).

 

Gegen 23:55 Uhr meldeten Anwohner einen Scheunenbrand auf dem Vorwerk des Rittergut Sonnenberg in Polle. Als die Ortswehr Polle an der Einsatzstelle eintraf, stand ein Großteil des ca. 2800m² großen Gebäudekomplexes schon in Vollbrand. Sofort wurde ein erster Löschangriff vorgenommen und umfangreiche Nachalarmierungen vorgenommen. Da die Wasserversorgung auf dem Gut unzureichend ist, wurden u.a. die TLF Schleife der Samtgemeinde alarmiert und weitere Tanklöschfahrzeuge aus dem angrenzenden NRW angefordert (u.a. das neue TLF 8000 der Feuerwehr Lügde).

 

Um kurz nach 02:00 Uhr in der Nacht wurde auch die Ortsfeuerwehr Heyen mit dem TLF und dringend benötigten AGT Trägern zur Einsatzstelle angefordert.

 

Wir machten uns auf die ca. 25 minütige Anfahrt (auf Grund der Sperrung der B83 ist eine Anfahrt nur über Ottenstein möglich) und wurden vor Ort auch gleich eingesetzt.

 

Das TLF fuhr Löschwasser im Pendelverkehr aus Polle zur Einsatzstelle und die TSF Besatzung stellte 2 AGT Trupps die zur Brandbekämpfung an der Scheune eingesetzt wurden. Zwei weitere Kameraden unterstützen die Arbeit im ELW.

 

Gegen 6 Uhr war das Feuer soweit unter Kontrolle, dass das THW und ein Abbruchunternehmen, mit Teleskopladern und Bagger, damit beginnen konnten den Gebäudekomplex einzureißen und Stroh und Heu, welches in den Hallen lagerte aus der Brandruine zu fahren. Auf einem Feld wird das Heu und Stroh dann abgelöscht. Da riesige Mengen Heu und Stroh in den Hallen lagerten wird dieses noch einige Stunden andauern (Stand 11.07. 16:30 Uhr). Für diese Nachlöscharbeiten werden auch kontinuierlich weitere Ortswehren zur Ablösung zur Einsatzstelle nachgefordert.

 

Auf Grund der Entspannung der Lage und weil alle unsere Geräteträger bereits im Einsatz waren, konnten wir gegen 07:30 Uhr aus dem Einsatz herausgelöst werden und den Heimweg antreten und die fehlende Nachtruhe nachholen.

 

 

Text: Mirko Schnadt (Gruppenführer)

 

 

 

 

05.07.21 Einsatzbericht vom 04.07.21 / 18:31 Uhr

 

"Unwettereinsatz in Heyen"

 

 

Die Einsatzstatistik:

 

Einsatzort: Heyen – Kampstraße

Alarmierung: 18:31 Uhr über DME

Einsatzstichwort: TH Einsatz Truppstärke – Wasser + Matsch im Kreuzungsbereich Dasper str. / Bürgermeister v. Ort

Einsatzende: 20:01 Uhr

Personalstärke OF Heyen: 1/2/15 = 18 FM

Sordergeräte: Bürgermeister mit Trecker

Weitere Kräfte: keine

 

Der Einsatzbericht:

 

Erneut ging am Sonntagabend ein Starkregenschauer über unserem Ort nieder und wieder waren die Gräben nicht im Stande die Wassermassen aufzunehmen. Aus diesem Grund wurde der Kreuzungsbereich Dasper Straße/Kampstraße mit großen Mengen Schlamm überspült, die beseitigt werden mussten.

 

Aus diesem Grund wurden wir um 18:31 Uhr über den Bürgermeister, der sich bereits ein Bild von der Lage gemacht hatte, über die KRL zur Einsatzstelle alarmiert.

 

Mittels Schnellangriffseinrichtung des TLF und einem weiteren C-Rohr, sowie Besen und Schaufeln war die Verunreinigung nach ca. einer Stunde beseitigt und wir konnten wieder einrücken.

 

Text: Mirko Schnadt (Gruppenführer)

 

 

Unwetter am 04.07.2021 (Video)

 

30.06.21 Einsatzbericht vom 30.06.21 / 00:11 Uhr

 

"Sonderlage Unwetter"

 

 

Zeitung: Bericht im TAH

 

 

Die Einsatzstatistik:

 

Einsatzort: Heyen – Ortsgebiet

Alarmierung: 0:11 Uhr über DME

Einsatzstichwort: Sonderlage Unwetter – ELW 25-11-1 ansprechen

Einsatzende: 02:11 Uhr

Personalstärke OF Heyen: 1/2/13 = 16 FM

Sondergeräte: 2 Traktoren mit Frontlader

Weitere Kräfte: -

 

Der Einsatzbericht:

 

Gegen Mitternacht ging ein heftiger Gewitterschauer über der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle nieder, der für zahlreiche Einsätze der Feuerwehren sorgte.

Bereits um 23:51 wurde die Sonderlage für die Samtgemeinde ausgerufen, so dass alle anfallenden Einsätze über den ELW in Bodenwerder abgearbeitet wurden.

 

Um 0:11 Uhr wurden auch wir zum Einsatz alarmiert, da es auch in Heyen zu einer Schlamm- Kieslawine gekommen war.

 

Ein kleiner Bach konnte die Wassermassen nicht mehr aufnehmen und zusätzlich war auch noch der Einlauf zur unterirdischen Verrohrung des Baches zugesetzt, so dass sich das Wasser seinen Weg über einen Hof bis zur Kreuzung an der Hauptstraße suchte. Dabei wurden große Mengen Schlamm und Kies mit auf die Fahrbahn gespült.

 

An der Einsatzstelle säuberten wir zunächst den Einlauf des Baches, so dass das Wasser wieder abfließen konnte und kümmerten uns danach um die Reinigung der Straße.

Hierbei kamen neben Besen und Schaufeln auch 2 Traktoren mit Frontlader zum Einsatz. Nachdem der gröbste Schmutz bereinigt war, wurde die Fahrbahn noch mit der Schnellangriffseinrichtung des TLF gespült.

 

Auch an der Kreuzung Kampstraße – Dasper Straße wurde im Nachgang noch die Fahrbahn gereinigt.

 

Nach ca. 2 Stunden war alles gereinigt und wir konnten wieder zur wohlverdienten Nachtruhe übergehen.

 

Text: Mirko Schnadt (Gruppenführer)

Fotos: Tüffen Arndt

 

 

 

08.03.21 Einsatzbericht vom 07.03.21 / 04:36 Uhr

 

"Tragehilfe in Heyen"

 

 

Die Einsatzstatistik:

 

Einsatzort: Heyen – Neuer Weg

Alarmierung: 04:36 Uhr über DME

Einsatzstichwort: TH Alarm Tragehilfe DLK – 2.OG 6 Pers. erforderlich

Einsatzende: 05:36 Uhr

Personalstärke OF Heyen: 1/2/10 = 13 FM (davon 9 AGT)

Sondergeräte: -

Weitere Kräfte: RTW Bodenwerder; NEF Bodenwerder; DLK Bodenwerder

 

Der Einsatzbericht:

 

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden wir am frühen Morgen um 04:36 Uhr gemeinsam mit der DLK-Schleife Bodenwerder zu einer Tragehilfe für den Rettungsdienst in den Neuen Weg in Heyen alarmiert.

 

Mit der benötigten Anzahl von Kameraden rückten wir zur Einsatzstelle aus und konnten in Absprache mit dem Notarzt den Patienten über eine Außentreppe zum Rettungswagen transportieren. Die ebenfalls angerückte Drehleiter aus Bodenwerder wurde somit nicht mehr benötigt und konnte sofort wieder einrücken.

 

Nach einer halben Stunde konnten wir wieder ins Feuerwehrhaus einrücken, wo noch weitere Kameraden in Bereitstellung standen.

 

Text: Mirko Schnadt (Gruppenführer)

 

 

 

25.02.21 Einsatzbericht vom 25.02.21 / 13:22 Uhr

 

"Ölspur in Heyen"

 

 

Die Einsatzstatistik:

 

Einsatzort: Heyen – Neuer Weg

Alarmierung: 13:22 Uhr über DME

Einsatzstichwort: TH Einsatz Ölspur klein – Heyen Neuer Weg Ölspur beg. Neuer Weg bis Hauptstraße

Einsatzende: 15:00 Uhr

Personalstärke OF Heyen: 1/7 = 8 FM (davon 4 AGT)

Sondergeräte: Bioversal

Weitere Kräfte: Bürgermeister

 

Der Einsatzbericht:

 

Zur bereits dritten Ölspur im Ortsgebiet in diesem Jahr wurden wir am Donnerstagnachmittag über die KRL Weserbergland alarmiert. Diese zog sich vom Neuen Weg über die Esperder Straße bis hin zur Hauptstraße.

 

Wir beseitigten die Gefahr mittels flüssigem Ölkiller und stellten Warnschilder zur Warnung der anderen Verkehrsteilnehmer auf. Nach ca. 1 Stunde konnten wir die Einsatzstelle an den Bürgermeister übergeben und wieder einrücken.

 

Anmerkung: Dieses war der erste Einsatz für das TLF 8/18 (Tanklöschfahrzeug), welches seit dem 22.02.2021 in Heyen stationiert ist. Dieses Altfahrzeug der Ortsfeuerwehr Halle wurde von der Samtgemeinde, auf Grund der unzureichenden Wasserversorgung im Ortsgebiet, bis auf weiteres in Heyen stationiert, um im Brandfall einen effektiven Erstangriff zu gewährleisten. Eine Vorstellung des Fahrzeugs wird noch folgen.

 

Text: Mirko Schnadt (Gruppenführer)

Fotos: Tüffen Arndt / Marco Duttmann

 

 

 

13.02.21 Einsatzbericht vom 12.02.21 / 10:15 Uhr

 

"Ölspur in Heyen"

 

 

Die Einsatzstatistik:

 

Einsatzort: Heyen – Esperder Straße

Alarmierung: 10:15 Uhr über DME (OrtsBM Schleife)

Einsatzstichwort: Erkundung – Ölspur Esperder Straße

Einsatzende: 12:30 Uhr

Personalstärke OF Heyen: 1/5 = 6 FM (davon 5 AGT)

Sondergeräte: Bioversal

Weitere Kräfte: Bürgermeister

 

Der Einsatzbericht:

 

Zu einer Erkundung einer möglichen Ölspur auf der Esperder Straße wurde der Ortsbrandmeister am Freitagvormittag alarmiert.

Da sich das Ausmaß in Grenzen hielt, wurde, mit fünf weiteren tagverfügbaren Kräften, die Ölspur im Verlauf der Esperder Straße mit Bioversal behandelt und die Einsatzstelle dann an den Bürgermeister übergeben.

 

Text: Mirko Schnadt (Gruppenführer)

Fotos: Tüffen Arndt

 

 

 

17.01.21 Einsatzbericht vom 17.01.21 / 14:07 Uhr

 

"Ölspur in Heyen"

 

 

 

Die Einsatzstatistik:

 

Einsatzort: Heyen - Gönne

Alarmierung: 14:07 Uhr über DME

Einsatzstichwort: TH Einsatz Ölspur klein – Heyen Friedhof Gönne bis Dasper Straße

Einsatzende: 15:37 Uhr

Personalstärke OF Heyen: 1/7 = 8  FM (6 davon  AGT)

Sondergeräte: Bioversal

Weitere Kräfte: Bürgermeister

 

Der Einsatzbericht:

 

Zum ersten Einsatz des Jahres wurden wir am Sonntagmittag in die Gönne in Heyen alarmiert. Ein unbekannter Verursacher hatte dort Motoröl verloren, was sich auf Grund der Feuchtigkeit auf der Fahrbahn verteilte.

 

Nach unserer Erkundung konnten wir feststellen, dass auch mehrere Straßen im Heyer Siedlungsgebiet von der Verunreinigung betroffen waren.

 

Wir bekämpften die betroffenen Flächen mittels flüssigem Ölbinder und übergaben die Einsatzstelle dann an den Bürgermeister. Nach ca. 1 Stunde konnten wir wieder einrücken und den Einsatz beenden.

 

Anmerkung: Auf Grund der derzeitigen Coronalage wurde die Anzahl der eingesetzten Kräfte bereits zu Einsatzbeginn auf ein notwendiges Minimum reduziert und während des Einsatzes alle notwendigen Schutzmaßnahmen wie das Tragen von Mund-Nase Schutz und Abstände eingehalten. Auch bei notwendigen Einsätzen wollen wir so das Risiko einer möglichen Infektionsübertragung auf ein Minimum reduzieren, damit wir alle gesund bleiben!

 

Text: Mirko Schnadt (Gruppenführer)

 

 

 

21.10.20 Neue Tische für den Unterrichtsraum

 

 

Moderne Tische für den Unterrichtsraum!

 

 

Große Freude bei der aktiven Einsatzabteilung, Jugendfeuerwehr und Musikzug. Der Förderverein hat neue Tische für den Unterrichtsraum beschafft.

Diese können platzsparend verstaut werden. Daumen hoch!

 

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30.08.20 Feuerwehrdienst am 30.08.2020

 

 

Dienstabend 24.08.2020 – Einsatzübung am Objekt

 


Am vergangenen Montag konnten wir den Dienstbetrieb auf Grund der neuen Dienstanweisung wieder mit bis zu 20 Kameraden aufnehmen.
Um nach der Sommerpause wieder in Tritt zu kommen, führten wir eine Einsatzübung mit Atemschutzeinsatz durch. Angenommene Lage war eine, durch Schweißarbeiten an einem PKW, in Brand geratene Garage in Heyen an der Hauptstraße. 2 Personen konnten sich nicht mehr rechtzeitig aus dem Gebäude retten und galten nun in der 2-geschossigen Garage als vermisst.


Nach unserem Eintreffen, teilte der Einsatzleiter die TSF Besatzung sofort zur Menschenrettung unter Atemschutz im Gebäude ein, während die KdoW Besatzung die Wasserversorgung aus einem Unterflufhydranten, inkl. der Querung und Verkehrssicherung an der Hauptstraße, herstelle musste.
Zur Abriegelung der angrenzenden Scheune wurde auch noch ein C-Rohr eingesetzt.


Die Atemschutzgeräteträger konnten die vermissten Personen in der komplett verrauchten Garage rasch finden und retten, allerdings kam es bei einem Trupp dann noch zu einem simulierten Atemschutznotfall im Dachgeschoss, so dass ein Kamerad durch den Sicherheitstrupp gerettet werden musste.

Die Übung wurde auf Grund der Corona Bestimmungen natürlich von allen mit Mund-Nase Bedeckung durchgeführt, aber trotzdem haben wir uns alle über den nächsten Schritt zurück in den Dienstbetrieb gefreut!

 

 

 

14.07.20 Geld für 30 Kinder- und Jugendfeuerwehren

 

Quelle: Täglichen Anzeigers Holzminden (TAH)

 

Die Jugendfeuerwehr Heyen bedankt sich bei der "Volksbank eG"!

 

Gemeinsam mit den Repräsentanten der Regionen Eschershausen-Stadtoldendorf und Delligsen, Sören Eilers und Armin Möhle, überreichte Dr. Jörg Hahne, Vorstandsmitglied der Volksbank eG, den Spendenscheck an die Kreisjugendfeuerwehrwartin Wiebke Halgasch-Otte. Foto: Volksbank eG

 

Eschershausen-Stadtoldendorf. Covid-19 wirbelt auch die Veranstaltungspläne der Volksbank eG in Alfeld, Bad Gandersheim, Bockenem, Einbeck, Langelsheim, Leinebergland und Seesen durcheinander. Auch die Reinertragsübergaben an die zahlreichen Kinder- und Jugendfeuerwehren konnten deshalb nicht stattfinden. Natürlich werden die Kinder- und Jugendfeuerwehren aus den Regionen Alfeld, Bad Gandersheim, Altes Amt, Bockenem, Holle, Einbeck, Dassel, Langelsheim, Lutter, Leinebergland und Eschershausen-Stadtoldendorf trotzdem die Mittel aus den Reinerträgen des VR-Gewinnsparens erhalten. Jede der 114 Kinder- und Jugendfeuerwehren aus dem Geschäftsgebiet der Volksbank eG erhält 570 Euro aus den Reinerträgen des VR-Gewinnsparens. „Wir schütten wieder einen Gesamtbetrag von 64.980 Euro aus“, so Dr. Jörg Hahne, Vorstandsmitglied der Volksbank eG.
Seit 2009 unterstützt die Volksbank eG jedes Jahr die zahlreichen Kinder- und Jugendfeuerwehren. Das Geld wird für die Anschaffung von Ausrüstungsgegenständen, Kleidung, Lernmaterial, und Zeltausstattung verwendet. Gemeinsam mit den Repräsentanten der Regionen Eschershausen-Stadtoldendorf und Delligsen, Sören Eilers und Armin Möhle, überreichte Dr. Jörg Hahne, Vorstandsmitglied der Volksbank eG, den Spendenscheck über eine Summe von 6.270 Euro an die Kreisjugendfeuerwehrwartin Wiebke Halgasch-Otte. Sie nahm den Scheck stellvertretend für die elf Kinder- und Jugendfeuerwehren in Ammensen, Delligsen, Eschershausen, Grünenplan, Halle, Heyen, Merxhausen und Stadtoldendorf entgegen. Seit Jahren schon unterstützt die Volksbank eG die wichtige Arbeit der Kinder- und Jugendfeuerwehren. Die Mittel für die finanziellen Zuwendungen stammen aus den Reinerträgen des VR-Gewinn-sparens.


Dank der stetig steigenden Zahl von Gewinnsparlosen, die die Mitglieder und Kunden der Volksbank eG bei der VR-Gewinnspargemeinschaft unterhalten, fließen jedes Jahr mehrere Zehntausend Euro in die Regionen Alfeld, Bad Gandersheim, Bockenem, Einbeck, Langelsheim, Leinebergland, Seesen und Stadtoldendorf, um dort Vereine, gemeinnützige Institutionen und eben die Kinder- und Jugendfeuerwehren zu unterstützen. „Damit schaffen wir mehr Werte für Menschen und kommen unserem Förderauftrag nach“, erklärte Dr. Hahne. „Auch wenn die Reinertragsübergaben in diesem Jahr coronabedingt nicht persönlich an jede Kinder- und Jugendfeuerwehr erfolgen kann, ist für uns diese Förderung eine Herzensangelegenheit.“


Die Volksbank eG sieht sich als Partner, der immerhin schon über 150 Jahre in den Regionen fest verwurzelt ist. „Die vielen Menschen, die sich in Vereinen, Gruppen usw. ehrenamtlich engagieren, tragen wesentlich dazu bei, dass das Leben in den Ortschaften vielseitig und lebendig gestaltet wird. Das unterstützen wir gern mit unseren Spenden.“ Gerade die ehrenamtliche Tätigkeit bei den Kinder- und Jugendfeuerwehren sei nicht zu unterschätzen. „Denn das Feuerwehrkind von heute ist unter Umständen der Feuerwehrmann und die Feuerwehrfrau von morgen. Und wir alle wollen doch, dass es möglichst in jedem Ort eine funktionierende Feuerwehr gibt“, ist sich Dr. Hahne sicher. Vor drei Jahren wurde die Volksbank eG für ihre langjährige Unterstützung der Kinder- und Jugendfeuerwehren sogar mit der Urkunde „Partner der Feuerwehr“ ausgezeichnet.

 

 

16.06.20 Übungsdienst vom 15.06.20 / 19:30 Uhr

 

 

Wiederaufnahme des Dienstbetriebes in Corona Zeiten

von Mirko Schnadt

 

Nachdem wir nun über 3 Monate keinen Übungsdienst, auf Grund der anhaltenden Corona Pandemie, durchführen durften, war es gestern endlich soweit, dass wir wieder mit dem Übungsdienst starten durften.

 

Da die Einsatzabteilungen der freiwilligen Feuerwehren eine systemrelevante Einrichtung sind, war es uns in den letzten Monaten untersagt unseren Übungsdienst durchzuführen. Nur zu Einsätzen durften wir unter Berücksichtigung der Hygienevorschriften ausrücken. Dies alles geschah, um einen Infektionsfall in der Feuerwehr zu verhindern und somit eine Quarantäne für Mitglieder der Feuerwehr zu vermeiden. Somit konnte die Einsatzbereitschaft dauerhaft gesichert werden.

 

Da das Infektionsgeschehen nun glücklicherweise abnimmt, wurde durch die Samtgemeinde ein Hygienekonzept entwickelt, mit dem wir nun unseren Übungsdienst wiederaufnehmen konnten.

 

Unter anderem ist unsere Einsatzabteilung für die aktuelle Zeit in zwei Gruppen geteilt, die zeitversetzt und örtlich getrennt ihren Ausbildungsdienst mit max. 10 Personen pro Gruppe durchführen. Somit ist sichergestellt, dass bei einem Corona Verdachtsfall nicht die komplette Einsatzabteilung in Quarantäne müsste. Ebenso wird bei allen Tätigkeiten, bei denen der Mindestabstand von 1,5m unterschritten wird, ein Mundschutz getragen.

 

mit Mundschutz war eine Gruppe an der Weser aktiv

 

Für die kommenden Wochen gibt es einen Sonderdienstplan, nachdem wir nun unseren Ausbildungsdienst durchführen. Wir alle freuen uns, dass wir nach einer so langen Pause wieder aktiv unserem Hobby nachgehen dürfen.

 

Der Dienst der Jugendfeuerwehr und des Musikzuges bleibt allerdings weiterhin aktuell bis zum 26.08. untersagt. Wir alle hoffen, dass sich die Situation soweit verbessert, so dass auch unsere Kids und unsere Musiker bald wieder ihren Dienst aufnehmen dürfen.

 

 

09.06.20 Einsatzbericht vom 08.06.20 / 12:13 Uhr

 

"PKW Brand"

 

Am Montagmittag um 12:13 Uhr wurden wir über Meldeempfänger und Sirene zu einem gemeldeten PKW Brand in der Esperder Straße alarmiert. Dort kam es an einem PKW aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Entstehungsbrand im Motorraum. Umsichtige Nachbarn eilten dem Fahrzeugführer mit Gieskannen zur Hilfe, so dass der Brand bereits vor unserem Eintreffen gelöscht werden konnte.

 

 

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10.04.20 Einsatzbericht vom 08.04.20 / 13:08 Uhr

 

"Ölspur Heyen im Ortsgebiet"

 

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Zum dritten Einsatz innerhalb einer Woche wurden wir am Mittwochmittag alarmiert. Genau wie vor exakt einer Woche zog sich erneut eine Ölspur durch das Ortsgebiet in Richtung Esperde. In Absprache mit dem Bürgermeister wurde erneut eine Spezialreinigungsmaschine bestellt, die die Verunreinigung beseitigen sollte. Bis zum Eintreffen des Unternehmens schilderten wir die Gefahrenstelle aus und sicherten die Einsatzstelle ab. Nach Eintreffen der Reinigungsmachine konnte die Einsatzstelle übergeben werden und wir rückten wieder ein.

 

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05.04.20 Einsatzbericht vom 04.04.20 / 18:01 Uhr

 

 

"Feuer Scheune - brennt in voller Ausdehnung in Börry (1. Nachalarm)

 

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Eine pechschwarze Rauchsäule über Börry, die schon aus mehreren Kilometern Entfernung zu sehen war, wies uns am Samstagabend den Weg zu unserem dritten Einsatz in diesem Jahr. In der Schulstraße in Börry stand eine Scheune, die von mehreren Handwerksfirmen als Lager und Werkstatt genutzt wurde, in Vollbrand.

 

Bereits 4 Minuten nach dem Erstalarm wurde der 1. Nachalarm ausgelöst, so dass wir über Meldeempfänger alarmiert wurden und uns auf den Weg nach Börry machten. Einige Minuten später wurde dann auch der 2. Nachalarm ausgelöst, so dass sich somit 16 Ortswehren und einige Spezialeinheiten der Kreisfeuerwehr auf den Weg zum Einsatzort machten.

 

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03.04.20 Einsatzbericht vom 01.04.20 / 13:04 Uhr

 

 

"Ölspur Heyen Hauptstraße -> Neuer Weg"

 

 

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Am Mittwochmittag gegen 13:00 Uhr wurden Ortsbrandmeister und Stellvertreter mit dem Stichwort „Erkundung“ zu einer Ölspur im Ortsgebiet alarmiert. Da in Zeiten der Corona Epidemie ein erhöhtes Aufkommen von Einsatzkräften an Einsatzstellen vermieden werden soll, wurde der Personaleinsatz auch bei diesem Einsatz möglichst klein gewählt.

 

 

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22.03.20 Mirko Schnadt erhält Floriansmedaille

 

38. Kreisjugendfeuerwehrtag in Holzminden

 

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Unter dem diesjährigen Jahresmotto des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsens „Mensch, Klima, Feuerwehr“ eröffnete der Kreisjugendfeuerwehrwart Steffen Brandt den 38. Kreisjugendfeuerwehrtag in Holzminden.
 
In seinem Jahresbericht blickte Brandt auf ein erlebnisreiches und spannendes Jahr 2019 zurück. Dabei spielte die Zahl „24“ für den Kreisjugendfeuerwehrwart eine besondere Rolle. So konnten im vergangenen Jahr nicht nur 24 Kinder aus den Kinderfeuerwehren in die Jugendfeuerwehren wechseln, sondern auch 24 Jugendliche fanden den Weg in die Reihen der Aktiven. Gemeinsam mit den 852 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die sich in den Jugendabteilungen engagieren sichern sie die Zukunft der Feuerwehr.
 
Beim Bundeswettbewerb im vergangenen Jahr konnten sich die Gruppen aus Merxhausen, Silberborn/Neuhaus und Stadtoldendorf für den Bezirkswettbewerb qualifizieren und den Landkreis vertreten.
 
Der größte Höhepunkt 2019 war das Kreiszeltlager der Kinderfeuerwehren in Stadtoldendorf. Die Fachbereichsleiterin für Kinderfeuerwehren, Gitta Brandt, berichtete von einem interessanten und vielseitigen Programm. So präsentierten die Kinderfeuerwehren u.a. ihren Ort, gestalteten die Lagerfahne und konnten am Disco-Abend die Zeltstadt mit ihren selbstgebastelten Fackeln zum Leuchten bringen. Darüber hinaus konnte Sie von der Gründung der 16. Kinderfeuerwehr des Landkreises berichten. Diese konnte im vergangenen Jahr, vor einem großen und interessierten Publikum, in Lobach gegründet werden. Im Jahr 2020 wird mit Holzminden die 17 Kinderfeuerwehr folgen.
 
In den Grußworten der Gäste wurde die gesamte Kreisjugendfeuerwehr ausgiebig gelobt. Der stellvertretende Feuerschutzausschussvorsitzende Hans-Dieter Steenbock stellte dabei deutlich fest „wer die Jugend hat, hat auch die Zukunft“ und die ist laut dem stellvertretenden Kreisbrandmeister Ralf Knocke ein klarer Garant für die Feuerwehren. Weiter überbrachte Knocke die Grüße des Kreiskommandos und machte dabei noch einmal ganz deutlich, wie sehr die Arbeit der Kinder- und Jugendfeuerwehren geschätzt werde. „Macht weiter so mit Eurer tollen Arbeit“ betonte Knocke dabei ganz klar vor den Mitgliedern. Das sich die Zeit in der Jugendfeuerwehr lohnt unterstrich der Regierungsbrandmeister Wolfgang Brandt. So sei die Zeit in der Jugendfeuerwehr für ihn die schönste in der Feuerwehr gewesen.
 
Die stellvertretende Bezirksjugendfeuerwehrwartin Jana Bengston konnte neben ihren Grußworten noch eine ganz besondere Ehrung vornehmen. Mit dem Ehrenzeichen der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr wurde der Jugendfeuerwehrwart Mirko Schnadt geehrt.
 
Text & Fotos: Lindhorst, Kreisjugendfeuerwehr Holzminden
 
 
 
Weitere Presse: 
 
 
 
24.02.20 Feuerschutzausschusses in Heyen vom 20.02.2020

 

Ein Bericht von Sabine Weiße:

 

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Die 31 Aktiven der Feuerwehr Heyen erhalten voraussichtlich 2021 ein neues Mittleres Löschfahrzeug. Es wird das aktuell in Heyen stationierte TSF (ohne Wassertank) ablösen. So sieht es die Prioritätenliste vor, die in Zusammenhang mit dem  Brandschutzbedarfsplan von 2015 erstellt worden ist. Problem: Das neue Fahrzeug, dessen Anschaffung die Samtgemeinde Bodenwerder-Polle rund 220 000 Euro kosten wird, passt nicht in die vorhandene Fahrzeughalle. Der nahe liegende (und kostengünstige) Gedanke, nämlich einfach eine neue, größere Halle auf der gemeindeeigenen Wiese gleich hinterm Feuerwehrhaus zu errichten, ist so einfach wohl nicht in die Realität umzusetzen. „Denn alles bei der Feuerwehr ist mit DIN-Normen hinterlegt“, gab der zuständige Fachbereichsleiter Thomas Steffe während der jüngsten Sitzung des Feuerschutzausschusses in Heyen zu bedenken. „Einfach eine neue Garage bauen – so einfach ist das nicht.“

 

Schon die aktuellen Gegebenheiten in der Kleinen Straße 2 lösen bei der Feuerwehrunfallkasse (FUK) Stirnrunzeln aus: Es gibt weder Umkleidekabinen noch Duschen, außerdem deutlich zu wenig Parkfläche für die Einsatzkräfte. Dass Feuerwehrleute in der Fahrzeughalle in ihre dort gelagerte Einsatzkleidung schlüpfen, entspricht nicht den heutigen Standards an Arbeits- und Gesundheitsschutz. Und es erhöht das Gefahrenpotenzial nicht unerheblich, wenn nachrückende Kräfte dem auf Alarmfahrt befindlichen Fahrzeug angesichts unübersichtlicher, enger Straßensituationen quasi „in die Quere“ kommen. In der Kompromissbereitschaft der FUK und mehreren, von Ortsbrandmeister Dietrich Meyer in Abstimmung mit der FUK und der Samtgemeinde formulierten Dienstanweisungen ist begründet, dass der Einsatzbetrieb dennoch weiterläuft. Das ist übrigens nicht nur in Heyen so. „Jedes Feuerwehrhaus in der Samtgemeinde hat Mängel“, stellte Thomas Steffe im bis auf den letzten Platz besetzten Schulungsraum fest. Schließlich seien die Häuser gebaut, lange bevor Normen aufgestellt wurden.

 

Einem beim Landkreis Holzminden vorzulegenden Bauantrag auf Errichtung einer Doppelgarage (unterzubringen ist auch ein aktuell unter einem Carport geparkter Mannschaftstransportwagen) und Umnutzung der bisherigen Fahrzeughalle als Umkleidebereich/Sozialtrakt räumt Fachbereichsleiter Steffe nur geringe Erfolgschancen ein. „In diesem Fall wird das gesamte Vorhaben unter der Fragestellung betrachtet: Entsprechen sämtliche Gegebenheiten den Feuerwehrnormen?“ Sein Vorschlag: Im Rahmen eines Ortstermins mit der zuständigen Sachbearbeiterin der Feuerwehrunfallkasse soll im Vorfeld abgeklärt werden, ob und unter welchen Bedingungen ein Fahrzeughallen-Neubau und die Umnutzung des bisherigen Gerätehauses rechtskonform erfolgen könnten. Die Mitglieder des Feuerschutzausschusses unter Leitung von Ronald Hübner (CDU) gaben der Verwaltung einstimmig grünes Licht für dieses Vorgehen. Der Etatansatz über 150.000 Euro für die Hochbaumaßnahme wurde auf 50.000 Euro für Planungskosten gekürzt. Ein Ortstermin mit der FUK-Sachverständigen ist bereits vereinbart.

 

Bildtext:

Wenig Platz bei der Feuerwehr Heyen: In die aktuelle Fahrzeughalle wird das neue MLF nicht hineinpassen. Ortsbrandmeister Dietrich Meyer zeigt auf die angrenzende Wiese im Gemeindeeigentum. „Hier wäre ausreichend Platz für eine neue Fahrzeughalle.“

 

 

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Präsentation Feuerschutz von Mirko Schnadt (download)

Feuerschutzausschusssitzung 20.02.2020.pdf (966,5 KiB)

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16.02.20 Berichte von der JHV Jugendfeuerwehr und Musikzug
   
files/fM_k0007/JHV 2019/Kommando Jugendwehr Heyen.jpg files/fM_k0007/JHV 2019/FFW HY Ehrung Wilfried Fredebold.jpg
   ...JHV Jugendfeuerwehr
   ...JHV Musikzug

 

13.02.20 Einsatzbericht vom 09.02.20 / 16:36 Uhr

 

"Baum auf Straße (Unwettereinsatz)"

 

„Sabine“ – so lautete der Name des Orkantiefs, welches uns den ersten Einsatz in diesem Jahr bescherte. Bereits seit einigen Tagen warnte der Deutsche Wetterdienst bereits vor Sturmböen mit bis zu 130km/h, die über Deutschland hinwegfegen sollten.

 

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   ...zum Einsatzbericht!

 

 

 

09.02.20 Mitgliederversammlung für das Jahr 2019 vom 11.02.2020

 

Ein Bericht von Sabine Weiße:

 

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Eine seltene Auszeichnung nahm Kreisstabführer Horst Niemeyer im frisch renovierten Unterrichtsraum der Feuerwehr Heyen vor: Den seit fünf Jahrzehnten im Musikzug aktiven Trompetenbläser Wilfried Fredebold ehrte der Kreisstabführer im Auftrag der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände mit der Ehrennadel in Gold mit Diamant und dazugehörigen Ehrenbrief. Weil sich der Geehrte außerdem seit 40 Jahren in die Vorstandsarbeit einbringt, erhielt er mit der Verdienstmedaille in Gold mit Diamant eine weitere hohe Auszeichnung. Für vier Jahrzehnte aktives Musizieren wurden Rolf Keller und Hermann Sporleder geehrt.

 

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In Anerkennung seines 50 Jahre währenden Engagements zeichneten Ortsbrandmeister Dietrich Meyer und sein Stellvertreter Maik Gebauer Hermann Ohm aus, der von 1977 bis 1996 Ortsbrandmeister war und jetzt Mitglied der Alters-/Ehrenabteilung ist. Reinhard Meyer, seit vier Jahrzehnten Förderer, wurde ebenfalls geehrt.

 

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Auch mehrere Beförderungen standen an: Sebastian Brockmann ist jetzt Hauptfeuerwehrmann, Fabian Walter, Daniel Lindemann und Florian Heise wurden zu Oberfeuerwehrmännern befördert, Jamie Cooper, David Petermann, Eric Petermann und Matthias Fuchs zu Feuerwehrmännern. Als Anwärter vorgestellt wurden Lukas Klingenberg (Jugendfeuerwehr) und die beiden Quereinsteiger Hendrik Wiemann und Patrick Westphal.

 

Wie Ortsbrandmeister Meyer ausführte, zählt die Feuerwehr Heyen aktuell 122 Mitglieder. Neben 31 Aktiven (davon 14 Atemschutzgeräteträger) leisten jeweils elf in der Jugendwehr, dem Musikzug und der Jugendband Dienst. Neben zwei Einsätzen (darunter der Brand eines Gülletraktors) standen zwei Alarmübungen an: zum einem eine Kreisbereitschaftsübung in Breitenkamp, zum anderen die Alarmübung des Stützpunktes Halle. Hier wurde auf dem Hof Lemke in Heyen die Bekämpfung eines angenommenen Scheunenbrandes mit Menschenrettung trainiert. Auch die Wehren Esperde und Brockensen sowie die Drehleiter aus Bodenwerder waren im Einsatz. Für den Musikzug bilanzierte Kapellensprecher Wilfried Fredebold 29 Übungsabende, fünf Konzerte, fünf Ständchen und drei Kurzauftritte im Rahmen dörflicher Aktivitäten. Für die Jugendband erwähnte Heinz Diekmann 28 Probenabende und einige Auftritte, etwa beim Neujahrsempfang und beim Kunst- und Kreativmarkt in Bodenwerder.

 

Bildtext: Fototermin vor dem TSF der Feuerwehr Heyen für alle Geehrten und Beförderten.

 

 

 

 

Ab hier starten die vergangen Jahre 2016 bis 2019!

 

Diese Berichte finden Sie/Ihr zeitnah auf der linken Navigation "Berichte"

 

Hier geht nichts verloren...!

 

 

 

 

16.10.19 Ehrung für die Bekämpfung vom Moorbrand in Meppen in 2018

 

Auszeichnung für die Bekämpfung des Moorbrandes in Meppen im Gerätehaus von Heyen

von Sabine Weiße

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Ein sehr besonderer Abend im Gerätehaus der Feuerwehr Heyen:

Landrätin Angela Schürzeberg überreicht im Auftrag des Bundesverteidigungsministeriums an 27 Feuerwehrmänner und -frauen, die bei der Bekämpfung des Moorbrandes in Meppen im 48-Stunden-Einsatz waren, einen Coin. Bei den Geehrten handelt es sich um die Mitglieder des 1. Fachzuges der Kreisfeuerwehrbereitschaft Holzminden. Nach gerade einmal vier Stunden Vorlaufzeit war dieser Fachzug Wassertransport, ausgerüstet mit geländegängigen Fahrzeugen und einer Löschwasserkapazität von mehr als 10.000 Litern, am 23. September 2018 unter Leitung des Zugführers Thomas Schulze vom Sammelplatz in Kirchbrak aus ins ostfriesische Meppen ausgerückt. „Ich habe euch damals in den Einsatz geschickt. Deshalb ist es mir sehr wichtig und eine große Ehre, euch diesen Coin heute überreichen zu dürfen“, so die Landrätin. Sie sei „bannig stolz“ auf einen Zug, der in kürzester Zeit einsatzbereit sei und – „ob vor Jahren an der Elbe oder kürzlich im Moor“ – sehr flexibel agieren könne.

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Gemeinsam mit Regierungsbrandmeister Wolfgang Brandt überreicht Landrätin Schürzeberg den Coin an Zugführer Thomas Schulze, Stefan Warnecke, Markus Koch und Achim Vetter (FFW Halle), Rainer Möller, Ivo Weisig, Roland Schrader, René Reiche, Tizian Klasen, Bjarne Allruth, Maximilian Kupper und Marco Reimelt (FFW Grünenplan), Dietrich Meyer und Andreas Damrau (FFW Heyen), Jannik Schäfer, Lars Bitterberg und Michael Eisenbeis (FFW Polle), Andreas Petrock, Torben Wollenweber und Indra Schünemann (FFW Dielmissen), Christian Reese und Martin Engelmann (FFW Kirchbrak), sowie Tobias-Kai Schäfer, Hendrik Strohmeyer und Marie-Sophie Festing (FFW Ottenstein), außerdem an Kreisbrandmeister Jens Heinemeyer und seinen Stellvertreter Thomas Planke.

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 Im Vorfeld der Übergabe hatte Kreisbrandmeister Heinemeyer die Chronologie des Einsatzes nachgezeichnet, während Regierungsbrandmeister Brandt Einblicke in die diffizilen Vorplanungen gab. Zu Gast sind bei der Feierstunde in Heyen auch Samtgemeindebürgermeisterin Tanya Warnecke, Heinz-Dieter Steenbock als Vertreter des zuständigen Kreistagsausschusses sowie Bereitschaftsführer Michael Eisenbeis und sein Stellvertreter Holger Gerke. Für einen warmen Imbiss sorgte das Verpflegungsteam; als Gastgeber spendiert die Feuerwehr Heyen im Anschluss einen Schnaps – zum Anlass passend einen „ostfriesischen Moorgeist“.

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04.05.19 Maifeier am 01.05.2019 am Gerätehaus

 

 

"Maifeier 2019 in Heyen"

 

 

Auch in diesem Jahr wurde wieder traditionell der Maibaum am Thieplatz, unter den Klängen des Musikzuges, vom Mai Club Heyen aufgestellt, um mit den Mitbürgern den Wonnemonat zu begrüßen. Nachdem der Baum fest in seine Position für das nächste Jahr gebracht wurde, luden wir unsere Mitbürger wieder zur Maifeier am Feuerwehrhaus ein.

 

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Dort hatten wir wieder ein reichhaltiges Kuchenbuffet und Deftiges vom Grill vorbereitet. Auch die kühlen Getränke fanden bei schönstem Wetter guten Absatz. So konnten wir wieder einige gesellige Stunden mit Unterhaltung des Feuerwehrmusikzuges bei unserer Maifeier verbringen.

 

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Wir freuen uns jetzt schon auf Ihren Besuch im nächsten Jahr!

 

Text: Mirko Milutinovic

 

 

19.04.19 Einsatzbericht vom 12.04.19 um 18:00 Uhr

 

 

"Alarmübung in Brockensen"

 

Am Freitagabend waren wir von unseren Kameraden aus Brockensen zu diesjährigen Ilsetalübung eingeladen.

 

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Mit insgesamt 14 Kameraden rückten wir nach Brockensen aus, wo wir vom Ortsbrandmeister Carsten Wessel in die Lage eingewiesen wurden.

 

Angenommene Lage war eine Staubexplosion bei der Getreideverarbeitung in einer Scheune. Durch die Explosion wurden 6 Personen auf dem Dachboden der Scheune eingeschlossen und eine weitere Person unter einem Traktor eingeklemmt.

 

Nachdem die Ortswehren Brockensen und Börry an der Einsatzstelle eintrafen, erkundeten diese die Lage und leiteten die ersten Maßnahmen ein. Die LF Besatzung Börry kümmerte sich um den eingeklemmten Treckerfahrer und befreite diesen mittels Hebekissen unter dem Traktor. Das TSF Brockensen, sowie das TLF Börry bauten die Wasserversorgung auf und leiteten die Brandbekämpfung ein.

 

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Auch wir wurden nun zum Objekt beordert und bekamen die Aufgaben einen Steckleitereinsatz auf den Dachboden vorzubereiten, sowie die Menschenrettung unter Atemschutz zu übernehmen. Unsere Atemschutzgeräteträger rüsteten sich aus und begaben sich über die Steckleiter in das Gebäude, wo die vermissten Personen rasch aufgefunden werden konnten. Die Vermissten wurden nun mittels Rettungsbund gesichert und nach und nach über die Steckleiter gerettet. Des Weiteren führten wir die Atemschutzüberwachung für alle eingesetzten AGT am Objekt durch. Die weiteren eingesetzen Wehren aus Hajen, Esperde, Frenke und Bessinghausen bauten eine Wasserförderung über lange Wegstrecke aus der Ilsebeeke auf.

 

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Im Anschluss lud die Wehr Brockensen noch zu Grillgut und Kaltgetränken ein. Alles in Allem war es eine sehr gut ausgearbeitete Übung, bei der man wieder sehen konnte, dass die Zusammenarbeit auch Landkreisübergreifend sehr gut klappt. Vielen Dank an dieser Stelle an die Ausrichter!

 

Text: Mirko Milutinovic

 

 

25.09.18 Einsatzbericht vom 24.09.18 um 17:21 Uhr

 

 

Einsatz Kreisbereitschaft Moorbrand Meppen

 

Ein Bericht von Mirko Milutinovic (FFW Heyen)

 

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Bereits seit mehreren Wochen wütet auf dem Truppenübungsplatz WTD 91 der Bundeswehr ein Moorbrand der mehrere Hektar groß ist. Bereits im Laufe der letzten Woche wurden mehrere Kreisbereitschaften aus Niedersachen nach Meppen entsendet, um die dortigen Kräfte bei den Löscharbeiten zu unterstützen. Am Sonntagmittag wurde dann auch ein Wassertransportzug mit mehreren geländegängigen Tanklöschfahrzeugen aus dem Landkreis Holzminden angefordert. Somit wurde dann der erste Fachzug der KFB Holzminden alarmiert, von welchem wir mit dem KdoW das Führungsfahrzeug stellen. Nach kurzer Absprache machten sich 2 Kameraden gegen 19:30 auf zum Sammelplatz nach Kirchbrak, wo Zugführer und Stellvertreter ins Fahrzeug aufgenommen wurden. Nach Verabschiedung von Regierungsbrandmeister Brandt und Landrätin Schürzeberg, machte sich der Zug auf nach Meppen, wo er gegen 1:30 Uhr eintraf.

 

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Dietrich im Führungsfahrzeug der Kreisbereitschaft

 

Nun konnte erst einmal die dringend benötigte Nachtruhe nachgeholt werden. Nach dem Frühstück bekam der Zug dann seinen Einsatzbefehl: Löschen von Glutnestern auf dem Truppenübungsplatz. Den gesamten Tag über wurde Wasser in das Einsatzgebiet gefahren und dort die aufgefundenen Glutnester im Boden abgelöscht. Nach dem Abendessen, wird der Zug die Nacht über weiter Patrouille fahren, um eine Brandausbreitung zu verhindern. Die Stimmung ist gut und die Verpflegung lässt auch nicht zu wünschen übrig. Untergebracht sind die Kameraden in beheizten Zelten. Da es sich bei dem Einsatzgebiet um militärisches Sperrgebiet handelt, dürfen leider keinerlei Fotoaufnahmen angefertigt werden.

 

 

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Da unser Zug die gesamte Nacht über Patrouille gefahren ist um weitere Brandnester zu lokalisieren, wurde der Vormittag zur Nachholung der Nachtruhe genutzt, bevor es am späten Nachmittag einen neuen Einsatz für den Zug gab. Wieder mussten weitere Brandnester in einem Waldgebiet lokalisiert und gezielt abgelöscht werden. Dabei zeigte sich, wie unberechenbar der Moorbrand ist. So war am Boden keinerlei Rauch zu erkennen, doch sobald man mit dem Stiefel den Waldboden entfernte, kamen teilweise direkt Flammen zum Vorschein. Neben dem Ablöschen der Bodenfeuer, war es ebenfalls Aufgabe des Zuges eine Wassertankstelle im Wald zu betreiben, an dem alle Löschfahrzeuge betankt wurden, die im näheren Einsatzgebiet im Einsatz waren.

 

 

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Am späten Abend kam dann die Nachricht aus der Einsatzleitung, dass der 1. Fachzug der KFB Holzminden aus dem Einsatz entlassen werden kann. Somit machten sich die Einsatzkräfte aus Holzminden in der Nacht auf den Weg nach Hause, wo Sie am Mittwoch wieder in der Heimat eintrafen.

 

 

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Lob und Anerkennung gab es von vielen Seiten für diesen Einsatz an dem bislang bereits über 3000 freiwillige Feuerwehrleute aus ganz Niedersachsen beteiligt waren. Der Landesvorsitzende der niedersächsischen CDU Bernd Althusmann regte bereits an, alle Helfer mit einer Moorbrandmedaille des Landes Niedersachsen auszuzeichnen, da es sich um ein Katastrophenfall von landesweiter Bedeutung handelt. Auch wir in Heyen sind stolz auf unsere Kameraden, die wohlbehalten aus dem ersten überregionalen Einsatz der Feuerwehr Heyen zurückgekehrt sind.

 

 

15.07.18 Übungsdienst Gefahrgut in Heyen

 

 

"Gefahrgutübung mit der Ortsfeuerwehr Hehlen"

 

von Mirko Milutinovic (Text) und Sabine Weiße (Bild)

 

Am vergangenen Dienstabend führten wir eine Gefahrgutübung mit der Ortsfeuerwehr Hehlen durch. Gefahrguteinsätze erfordern eine spezielle Ausrüstung, sowie eine detaillierte Ausbildung. Um uns mit dem Equipment und der Vorgehensweise bei einem Gefahrguteinsatz vertraut zu machen, rückten die Hehlener Kameraden mit Tanklöschfahrzeug inklusive Gefahrgutanhänger und ihrem Spür- und Messfahrzeug in Heyen an. Die Lage die es abzuarbeiten galt, war ein Verkehrsunfall eines Kleintransporters der verschiedenes Gefahrstückgut geladen hatte.

 

Nach der Absperrung des Gefahrenbereichs wurde drei unserer Kameraden mit Pressluftatmer und Chemiekalienschutzanzügen (CSA) ausgerüstet. Der Schwerpunkt hierbei war das korrekte Ankleiden und Ausrüsten der CSA Träger. Parallel dazu wurde auch die Dekontaminationsstelle errichtet, wo die CSA Träger nach ihrem Einsatz gereinigt werden.

 

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Der CSA Trupp wurde dann zur Erkundung des Kleintransporters und zur Sicherung des Gefahrgutes vorgeschickt. Mit Hilfe einer speziellen Matrix konnten Sie ihre Erkenntnisse per Funk an den Gruppenführer Gefahrgut übermitteln, der mit Hilfe der vorhandenen Literatur die Gefahren der Stoffe ausfindig machen konnte.

 

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Nachdem die Erkundung und die Sicherung der Gefahrstoffe abgeschlossen war, konnte sich der Trupp zur Dekon Stelle begeben, wo der Trupp gereinigt und entkleidet wurde. Auf Grund des relativ großen Aufwands der Dekontamination ist die Einsatzzeit eines CSA Trupps sehr begrenzt, so dass im Ernsteinsatz immer mehrere Trupps für einen Einsatz bereitstehen.

 

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Wir möchten uns an dieser Stelle bei den Kameraden für den sehr interessanten Dienstabend bedanken und konnten wieder viele Erkenntnisse für einen möglichen Einsatz sammeln.

 

 

 

 

25.04.18 Jugendfeuerwehr am 25.04.18

 

 

Schaumeinsatz bei der Jugendfeuerwehr

 

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14.08.17 Drehleiterdienst in Heyen

 

 

Einen eindrucksvollen Überblick über die technischen Möglichkeiten der neuen Drehleiter gaben gestern Abend die Drehleiter-Maschinisten Marcel Daus, Martin Gollert und Ingo Schünemann sowie Dominik Klingenberg von der Freiwilligen Feuerwehr Bodenwerder beim Dienstabend der FFW Heyen. In der Kleinen Straße 14 ging es darum, in recht dichter, verwinkelter Bebauung zu testen, ob im Ernstfall der Einstieg und eine Hilfeleistung über die schrägen Dachfenster im Dachgeschoss möglich ist. Kein Problem!

 

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Weitere Objekte waren Häuser und eine Scheune im Bereich der dicht bebauten Gönne, wo das Fahrzeug auf stark abschüssiger Straße stand. Auf dem Parkplatz des Gesundheitszentrums wurde demonstriert, wie die Drehleiter für den Transport verletzter Personen eingesetzt werden kann.

 

 

24.06.17 Orientierungsmarsch 45 Jahre Jugendfeuerwehr Rühle

 

 

Erfolgsserie der Jugendwehr reißt nicht ab... "Platz 1 beim Orientierungsmarsch in Rühle!"

 

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Auch in Rühle grüßt der Nachwuchs aus Heyen von der Spitze!  

 

 

Die Wanderung führte uns durch die schöne Landschaft von Rühle. In und um Rühle mussten wir sechs Spiele absolvieren.

 

Unter anderem wurde das Allgemein- und Feuerwehrwissen in einem Quiz abgefragt. Zudem war der Tastsinn von verdeckten Feuerwehrgeräten, sowie der verlustfreie Wassertransport über die Hindernisse auf einem Spielplatz gefragt. Außerdem mussten Erbsen mit einem Strohhalm transportiert werden, hier konnte David als Kichererbse glänzen und schafte ganze zwei Erbsen in einer Minute zu transportieren. Nach dieser schwachen Leistung haben wir beim Schlauchkegeln und einem Geschicklichkeitsspiel mit der Feuerwehrleine nochmal richtig aufgedreht.

 

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Das Team um David, Jamie, Florian und Lukas wurde bei der Siegerehrung als Letztes aufgerufen und haben somit den größten Pokal gewonnen. Die Jugendwarte und Betreuer sind stolz auf alle Kids in der Jugendabteilung, denn in den letzten Jahren räumte die JF Heyen zahlreiche Preise ab.

 

 

11.06.17 Neues von der Jugendfeuerwehr

 

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Jubiläum JF Lobach Bundeswettkämpfe Kreis Holzminden
files/fM_k0007/facebookLogo.png"JF Halle" files/fM_k0007/facebookLogo.png"JF Bodw. - Kemnade."

 

 

  "Dienstplanänderung"... aktuelle Änderungen findet ihr hier!

 

 

 

08.06.17 Zugübung der Kreisfeuerwehrbereitschaft

 

 

Zugübung der Kreisfeuerwehrbereitschaft (1. Zug) in Heyen


Gegen 19:00 Uhr am Donnerstagabend rückte der 1. Fachzug (Wassertransportzug Nord) der Kreisfeuerwehrbereitschaft Holzminden im Zugverband in Heyen an.

 

Grund hierfür war eine Übung des Zuges bei einem angenommenen Brand eines abgelegenen Wohnhauses im Waldgebiet zwischen Heyen und Daspe.

 

Aufgabe des Zuges war es Wasser im Pendelverkehr aus der Ortschaft Heyen zum Brandort zu verbringen. Hierzu baute die Besatzung des Löschgruppenfahrzeugs Grünenplan einen 3000 Liter fassenden Faltbehälter an der Brandstelle auf, der von den Tanklöschfahrzeugen aus Polle, Dielmissen, Halle, Kirchbrak und Ottenstein im Pendelverkehr befüllt wurde.

Unsere Besatzung des KdoW übernahm die Einsatzleitung, während die Besatzung des TSF die Verkehrssicherung vornahm, sowie eine Wasserentnahmestelle in der Ortschaft zur Befüllung der Tanklöschfahrzeuge herrichtete.

 

Zugführer Thomas Schulze zeigte sich im Anschluss zufrieden mit dem Übungsverlauf. Alle Fahrzeuge konnten die Teils schwierige Anfahrt durch das Walgebiet erfolgreich bewältigen und an der Brandstelle war zu fast jeder Zeit ausreichend Löschwasser vorhanden.

 

Zum Abschluss luden wir unsere Zugkameraden noch zu einem netten Beisammensein am Feuerwehrhaus bei Kaltgetränken und Bratwurst ein.

 

 

01.05.17 Maifeier auf dem Thie Platz

 

Ein Bericht von Sabine Weiße

 

Premiere rundum gelungen: Nach erfolgter Neugestaltung des Thie-Platzes trafen sich am 1. Mai zahlreiche Heyener und einige Gäste aus den Nachbardörfern in der Dorfmitte, um gemeinsam in den Wonnemonat zu feiern.

 

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Dank der Unterstützung kräftiger Feuerwehrmänner ragte der kerzengerade, mit bunten Bändern geschmückte Maibaum des Mai-Clubs von 1990 um Punkt 11 Uhr in den blauen Himmel. Grußworte sprachen Bürgermeister Michael Zieseniß („ein Dank insbesondere an den Mai-Club für seine großzügige finanzielle Unterstützung bei der Neuanlage des Thie-Platzes“), der Maiclub-Vorsitzende Matthias Wiemann und Ortsbrandmeister Dietrich Meyer. Ein Lied auf der Posaune musizierten Wilfried Fredebold, Uwe Lindemann und Rüdiger Heise - und dann ließ man es sich gut gehen bei Gegrilltem und kühlen Getränken, selbstgebackenem Kuchen und Kaffee.

 

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Der Ortsfeuerwehrverband präsentierte bei dieser Gelegenheit seinen nagelneuen Anhänger, informierte über Aktivitäten und finanziell unterstützte Anschaffungen für Feuerwehr und Jugendwehr (etwa Winterschutzjacken, Defibrillator, Funkgeräte, Carport-Bau) und warb um Mitglieder. saw

 

 

 

  Letzte Meldungen aus 2016  

 

 

 

11.12.16 Weihnachtsfeier von der Einsatzabteilung

 

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Am vergangenen Sonntag führte die Einsatzabteilung ihren traditionellen
Jahresabschluss durch. In diesem Jahr machten wir uns auf nach Hameln um auf
dem dortigen Weihnachtsmarkt das reichhaltige Essensangebot und den
Glühwein zu testen.
 
 
Nachdem wir uns gestärkt hatten zogen wir weiter zur
Bowlingbahn „Strike“, wo wir unser Können an der Kugel zeigten, aber auch die
ein oder andere Pumpe warfen. Zum abendlichen Abschluss bei Speis und Trank
ging es in Restaurant „Reichsadler“, wo wir bei vorzüglichem Essen den Abend
ausklingen ließen.

 

 

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10.12.16 Weihnachtsfeier von der Jugendabteilung

 

 

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Am 10. Dezember fand die Weihnachtsfeier von unserer Jugendabteilung statt. Wie in jedem Jahr durften die Kids entscheiden, was wir an diesem Tag unternehmen!

 

Wir starteten morgens mit einer Fahrt zum H20 nach Herford, wo wir jede Menge rutschen im Spaßbad testen konnten. Im Anschluss gab es noch eine Portion Spaghetti im Feuerwehrhaus.

 

Bei einem Film ließen wir den Abend ausklingen.  

 

20.08.16 Kreispokalwettbewerb 2016 der Jugendwehren LK Holzminden!

 

 

Erfolgsserie der Jugendfeuerwehr hält an!

 

Nachdem am vergangenen Wochenende das Heyer Kubb Turnier gewonnen werden konnte, zeigten die Jungs auch beim am vergangenen Wochenende stattfindenden Kreispokalwettbewerb der Jugendfeuerwehren des Landkreises Holzminden eine super Leistung.

 

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Anlässlich der 20-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr Kemnade Bodenwerder galt es einen Orientierungslauf durch Kemnade durchzuführen, bei dem unterwegs verschiedene Spielstationen gemeistert werden mussten. Alle Spiele drehten sich hierbei rund um das Thema Bobby Car. So musste zum Beispiel das Gewicht eines Bobby Cars mit feuerwehrtechnischen Gegenständen abgeschätzt werden, ein Slalomparcour durchfahren werden oder aber ein Reifenwechsel auf Zeit am Gefährt durchgeführt werden. Auch beim Fahren auf vorgegebene Entfernungen und oder dem Einfangen von Ringen mittels einer Lanze gaben wir eine gute Figur ab. So konnten wir voller Vorfreude in die letzte Station des Tages starten: dem Zeitfahren! Auf einer abschüssigen Straße galt es eine abgesperrte Rennstrecke schnellstmöglich zu bewältigen (das Ganze natürlich mit entsprechender Schutzkleidung). Auch hier rasten wir mit super Zeiten ins Ziel und Eric konnte sich für das Finale der besten Jugendfeuerwehrmitglieder qualifizieren. Im anschließenden Rennen Mann gegen Mann (oder Frau) gab er sich in allen Rennen keine Blöße und konnte somit die Einzelwertung nach Heyen holen.

 

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Bei der abschließenden Siegerehrung konnten wir außer dem Pokal für den Einzelsieg (Pokal der Landrätin) zu unserer Freude auch noch den Pokal für den zweiten Platz in der Gesamtwertung entgegennehmen. Somit haben wir den zweiten Platz aller 26 Jugendfeuerwehren des Landkreises Holzminden erreicht…ein super Erfolg!